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Zehn Jahre nach ihrer Gründung gibt es heuer nur ein Thema: Back to the roots

Feistritz ob Bleiburg

Sie nennen sich die Herren der Hölle und lehren seit bereits zehn Jahren vielen Leuten das fürchten. Oberhaupt der 20-köpfigen Runde ist Benjamin Rader und genau mit ihm haben wir uns über ihr Jubiläumsjahr unterhalten. Glücklicherweise musste VK24 dafür nicht durch die Hölle gehen.

Die Rede ist von der Perchtengruppe Lords of Hell aus der Gemeinde Feistritz ob Bleiburg. Die bunt gemischte Gruppe hat eines gemeinsam. Sie wollen den Brauchtum, wie natürlich auch alle anderen Vereine, nicht aussterben lassen.

Archivfoto 2018: Die Lords of Hell beziehen ihre Ausrüstung von der Gerberei Koch und dem Schnitzer Martin Weiss ©Lords of Hell

Die Gruppe nimmt jede Saison an rund 16 Veranstaltungen teil und ist bis über die Landesgrenze hinweg zu sehen. Dafür nehmen sie weite Strecken in Kauf. Von Bayern bis nach Pontebba in Italien und weiter nach Slowenien – da möchte man meinen, dass ihnen für den Brauchtum kein Weg zu weit ist.

Wir wollen mit dieser etwas kleineren Veranstaltung diesen Brauchtum wieder ins rechte Licht rücken – ansprechend für Groß und Klein. Denn ich denke, es gab in letzter Zeit genug negative Schlagzeilen über diesen Brauch und wir wollen dabei mitwirken, dass die Begeisterung für den Krampus trotzdem erhalten bleibt und nicht ausstirbt.

Obmann Benjamin Rader
Auch die weiblichen Mitglieder der Lords of Hell zeigen wo der Partl den Most holt ©Lords of Hell

Back to the roots

Zu ihrer heurigen Jubiläumsveranstaltung, welche am 30. November um 18:30 Uhr stattfindet, haben sie sich etwas ganz spezielles überlegt und wir dürfen es offiziell verraten. Es geht zurück zum Ursprung. Zurückversetzt ins Gründungsjahr 2009 wird der heurige Lauf viel Nostalgie mit im Gepäck haben.

Der Nikolo mit seinen Gefährten

Genau wie anno dazumal wird diesmal mit zwölf Gastgruppen bei der Dorfgemeinschaftshütte in Traundorf (Gemeinde Globasnitz) die Hölle eröffnet und der Teufel zum Weinen gebracht. Für die braven Kinder hat der Nikolo natürlich auch etwas mit im Gepäck. Zum krönenden Abschluss heizen die Lords of Hell bei einer Aftershowparty ihre Gäste nochmal so richtig ein. Für den musikalischen Kick sorgt wie bereits vor zehn Jahren REMO CESARE (damals Effect 3).

Sie blicken zurück auf zehn unschlagbare Jahre und wollen es mit ihren Besuchern teilen – im Hier und Jetzt!

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Geschrieben am: 19.10.2019 14:48 Uhr

  • Quelle: Lords of Hell/VK24
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