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Feuerwehren übten unter dem Eis

Im wahrsten Sinne des Wortes in eine andere Welt abgetaucht sind am vergangenen Wochenende (4. Februar 2018) Einsatztaucher des Bezirkswasserdienstes Völkermarkt. Am Klopeiner See trafen sie sich zu einer Eistauchübung.

Begonnen wurde mit einer theoretischen Einschulung im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Peratschitzen. Tauchlehrer des EOBV (Erster österreichischer Berufstauchlehrer Verband) ABI Rahman Ikanovic besprach mit den Teilnehmern die wichtigen Grundlagen des Eistauchens. Zum Beispiel wird beim Eistauchen ein Leinenmann am Ufer benötigt, der im Notfall alle Taucher, die direkt mit ihm an einem Seil verbunden sind, aus dem Wasser ziehen kann.

Nach der Theorie ging es an die Praxis: Am zugefrorenen Klopeiner See in der Gemeinde St. Kanzian am Klopeiner See wurde zuerst der Einstieg zum Wasser freigeschnitten, ebenfalls wurden zwei weitere Not- bzw. Sicherheitsausstiege im Eis errichtet. Zur besseren Orientierung wurde ein Teil des Schnees von der Eisfläche freigeschaufelt: „Dadurch dringt an diesen Stellen mehr Licht durch die Eisfläche, die Taucher können sich besseren orientieren“, erklärt Ikanovic.

Nach zwei Tauchgängen konnte die Übung mit zahlreichen Impression beendet werden. Für die Einsatztaucher bilden solche Tauchgänge wichtige Pfeiler für Ernstfälle. Feuerwehrtaucher sind übrigens 24/7 einsatzbereit, das heißt zu jeder Witterung sowie Tages- und Nachtzeit.

Bei der Eistauchübung teilgenommen haben die Feuerwehren:
· Peratschitzen
· Stein im Jauntal
· Völkermarkt
· Rückersdorf
· Völkermarkt

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Geschrieben am: 5.03.2018 15:03 Uhr

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