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Im Interview: Wenn Sternsinger erzählen…

Auch in der Gemeinde Diex, bei Bürgermeister Anton Napetschnig, waren die Sternsinger schon und brachten Glück und Frieden in das Haus ©Anton Napetschnig

Morgen, am 6. Januar, ist Tag der Heiligen drei Könige. Nun ziehen Tage vorher schon fast unzählbare Gruppen, meist (recht musikalische) Kinder, von Haus zu Haus und bitten um Spenden für einen wohltätigen Zweck. Heuer wird für die Philippinen gesammelt. Wir möchten euch einen kurzen Einblick der Sternsinger geben.

Wer selbst noch nie als Sternsinger „gearbeitet“ hat, kann sich kaum vorstellen wie lustig aber auch oftmals traurig es ist, von Haus zu Haus zu wandern.

Sternsinger – mitten aus dem Leben

Vorab wird sich, meist durch das altbekannte Spiel „Schere, Stein, Papier“ ausgemacht, wer sein Gesicht mit Farbe schmücken „darf“. Ja gut, unsere Gruppe war auch eine dieser etwas älteren Jugendlichen, da schmiert man sich nicht so gern schwarze Pampe ins Gesicht (wenn’s nicht gerade eine Anti-Mitesser-Maske ist). Nach zwei kurzen Soundchecks ging es dann los.

Ab ins Auto – alle reingequetscht – Stern vorhanden – los geht’s!

Wie bereits erwähnt, fad wurde es nie. Von unsagbar freundlichen Menschen, die uns sogar warme Getränke anboten um uns aufzuwärmen, bis zu Bewohner die auch schon mal die Rollos runter ließen um ihre Abwesenheit zu signalisieren, war alles dabei. Schön, aber auch oftmals unsagbar traurig, waren diese Momente, als meist betagte Menschen, uns ihr Erspartes als Dank gaben. Da wurde dann schon mal ganz tief in die Schürze gegriffen um ja keinen Cent zu vergessen.

Unsere Gruppe, wir waren zu viert, war im Schnitt immer ganze zwei Tage unterwegs. Eine unvergessliche Zeit, die einem ewig in Erinnerung bleiben wird. Ja, ich war mal eine, eine Sternsingerin.

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