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Liebe zählt keine Chromosomen – der Welt-Down-Syndrom-Tag

Welt-Down-Syndrom-Tag ©pixabay/leyrca

Heute, 21. März, ist der Welt-Down-Syndrom-Tag. Er wurde erstmals 2006 in Genf organisiert und 2012 als von der UN als offizieller Aktionstag anerkannt. In Kärnten gibt es geschätzt 400 Menschen mit Down-Syndrom.

Down-Syndrom entsteht durch Zufall

Menschen mit Down-Syndrom haben statt der üblichen 46 Chromosomen in ihrer Körperzelle 47, also ein Chromosom mehr. Genauer gesagt ist das 21. Chromosom dreifach vorhanden, daher der Name „Trisomie 21“. Des weiteren ist es ein weit verbreiteter Irrglaube es wäre eine Erbkrankheit. In Österreich gibt es rund 9.000 Menschen – in Kärnten leben geschätzt 400 Menschen damit – mit dem Down-Syndrom.

Das Down-Syndrom an sich tut nicht weh

An was die Menschen mit Trisomie 21 leiden, ist die Reaktion der „Nichtwissenden“. Neben Spott und Mitleid gibt es auch oft Zurückweisung und Unverständnis.

Sie können dennoch eine hohe Infektanfälligkeit, Schilddrüsenfehlfunktionen, Herzfehler und Veränderungen im Magen-Darmbereich vorweißen, die man aber erfolgreich behandeln lassen kann. Die Entwicklung eines Kindes mit Down-Syndrom kann man am besten damit beschreiben, dass sie einfach ein wenig „chilliger“ verläuft. Durch eine liebevolle Familie, gezielte Förderung und Therapien, gute medizinische Versorgung und natürlich Integration in die Umwelt können gesetzte Ziele der Unabhängigkeit erreicht werden.

Kärnten unterstützt Eltern und Familien auch über die „Selbsthilfe Kärnten“: In der Selbsthilfegruppe „Down-Syndrom Kärnten“, deren Motto „Gemeinsam statt einsam!“ ist, werden Betroffene beraten, unterstützt, begleitet und vernetzt.

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