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St. Kanzian am Klopeiner See

Udo Jäger im Interview: Für mich ist der Corona-Virus ein finanziell relativ großer Schaden

Udo Jäger über den Coronavirus in der Gastronomie ©Varh

Das Drama rund ums Corona-Virus ist in aller Munde. Nach dem gestrigen Beschluss der Bundesregierung, bei dem unter anderem Outdoorevents über 500 Besucher und Indoorevents über 100 Besucher abgesagt werden müssen, wurden auch im Bezirk Völkermarkt viele hellhörig. Die nächste große Veranstaltung in der Region, der Josefimarkt in Eberndorf, ist zum Scheitern verurteilt. Wir sprachen heute mit Udo Jäger, Inhaber der BURG in St. Kanzian und einer der vielen Veranstalter am Josefimarkt, über die aktuelle Lage.

Wie Gastronom Udo Jäger erzählte, hat er sich bis vor Kurzem keine Gedanken über das Corona-Virus gemacht. Als dann die Stimmen laut wurden, dass es zur Absage des Josefimarktes kommen wird, wusste Jäger, dass – um es mit seinen Worten zu sagen – „finanziell ein relativ großer Schaden“ vorprogrammiert ist. Denn die Markttage im März waren für ihn immer ein guter Start in das Frühjahr. „Man spricht hier von um die 15 bis 20 Tausend Euro, die durch eine Absage dann nicht vorhanden sind“, erklärte der Gastronom im Gespräch mit VK24. Aber auch der Aufwand der vorab getroffenen Organisationen, wie das Leihinventar, die Personalorganisationen und die Neuerungen, die dieses Jahr hätten in der Josefi-BURG stattfinden sollen, sind nicht zu unterschätzen.

Jäger selbst erfuhr über die eventuelle Absage durch die Medien. Wie wir alle, hat auch er seine persönliche Meinung zu dem Corona-Virus: „Ich sehe diesen Virus nicht als bedrohlich. Es wird viel hochgepusht. Der Regierung sind halt die Hände gebunden.“

Entschädigung für Gastronomen?

Das Gastronomen und Veranstalter in naher Zukunft eine Entschädigung für den „entstandenen Schaden“ bekommen, kann sich Jäger nicht vorstellen. „Gerecht wäre es aber. Es geht nicht nur um den Josefimarkt, es leidet die gesamte Wirtschaft darunter. Besonders wenn es heißt, man sollte soziale Kontakte meiden, überlegen sich dennoch einige in ein Lokal zu gehen.“

Inhaber Udo Jäger macht mit seinem schwungvollen BURG-Team trotzdem ganz normal weiter und denkt absolut nicht über eine kurzzeitige Einführung der Kurzarbeit oder sogar eine Schließung. Zum Thema „Entwicklung in der Sommersaison“ hofft er, dass sich die Lage mit April wieder beruhigt und Normalität einkehren wird.

Was gibt es Neues in der BURG am Klopeiner See?

„Wir haben einen Teil des Gebäudes in eine Spielhöhle umgewandelt, wo Gemeinschaftsspiele platziert sind, wie ein Dartautomat, ein Billardtisch und einen Tischfußballtisch. Sofern die WM heuer stattfindet, haben wir auf der Dachterrasse im Juni wieder ein Public Viewing geplant und natürlich gibt es in unserer Karte laufend neue Produkte, wie das Burger-Angebot, das wieder erweitert wurde.“

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