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Die Wochenfrage: Habt ihr keine anderen Sorgen?

Gibt es momentan ein anderes Thema als das Virus? Nein. Eine gesunde Portion an Sorge ist für jeden nachvollziehbar. Was bedeutet jedoch sich Sorgen zu machen? Macht sich jeder von uns über die identen Dinge sorgen? Und was macht Lachen mit unserem Körper? Der VK24-Faktencheck.

Die Österreicherinnen und Österreicher sind sozusagen isoliert. Sie sind teilweise zu Hause, üben Home Office aus, hüten und bespaßen ihre Kinder, räumen die eigenen vier Wände um und auf, fahren zur Arbeit, retten Leben und versorgen die Gesellschaft. Moment, im Wort versorgen steckt das Wort Sorgen? Versorgen bedeutet, jemanden etwas, was er/sie braucht, zu geben.

Was bedeutet der Begriff Sorge?

Wikipedia beschreibt es folgend: „Der Begriff Sorge beschreibt ein durch vorausschauende Anteilnahme gekennzeichnetes Verhältnis des menschlichen Subjektes zu seiner Umwelt und zu sich selbst. Eine subjektiv erwartete Not (Bedürfnis, Gefahr) wird gedanklich vorweggenommen und wirkt sich im Fühlen, Denken und Handeln des Besorgten oder Sorgenden aus. Das Spektrum reicht dabei von innerlichem Besorgt- oder Beängstigt-Sein bis zur tätigen Sorge für oder um etwas.

Macht sich jeder von uns über die gleichen Dinge sorgen?

Nein, definitiv nicht. Ach du meine Güte, was für ein Rückschlag. Warum ist das so? Weil jeder Mensch, auch in solchen Ausnahmesituationen, eine anderen Bezug dazu hat. Hirnrissig? Nein. Wie bereits gesagt, ist eine gesunde Portion Sorge nachvollziehbar und nicht unüblich.

Da gibt es die Einen, die sich nicht ausschließlich über das Virus Gedanken machen. Ihr Tag ist bespickt mit Ideenreichtum. Unter anderem Mütter und Väter mit Kinder, Meschen die ihre pflegebedürftigen Verwandten zu Hause versorgen. Menschen die im Handel, in sozialen Einrichtungen und ihrer Arbeit „funktionieren“ müssen. Für sie ist der Virus im Hinterkopf natürlich da, aber er wird auch in vielen Situationen vergessen.

Und da gibt es die Anderen, die natürlich auch ihrer Arbeit nachgehen, dazu aber alle Informationen über COVID-19 wie ein Schwamm aufsaugen, sich mit Details beschäftigen und über den neuesten Stand via Medien ausführlich informiert werden wollen. Alle anderen Infos scheinen unsinnig, nicht würdig darüber ein Wort zu verlieren, weil es JETZT wichtigeres gibt.

Egal zu welcher Gruppierung man zählt, jede ist in Ordnung, denn jeder Mensch ist individuell. Eines sollte man aber auch in dieser Zeit nicht verlernen: sich gegenseitig, trotz anderer Ansichten, respektvoll zu begegnen. Weiters, das Lachen nicht zu verlieren – denn lachen ist auch in dieser schwierigen Situation gesund.

Was bewirkt Lachen in unserem Körper?

Die Homepage „Gesundheit.de“ beschreibt es so: „Tatsächlich lässt sich die positive Wirkung des Lachens auch aus medizinischer Sicht belegen. Nicht umsonst wird seit den 1980er Jahren in den USA das Lachen als Therapie eingesetzt. Mittlerweile gibt es auch in vielen Ländern Europas humorvollen Visiten mit Clowns, die zum Ziel haben, kranke Kinder aufzuheitern und sie ihren Alltag vergessen zu lassen. Auch bei Demenzkranken kommt die Lachtherapie zum Einsatz.“

Durch das Lachen wird die Lungenfunktion verbessert und das Gehirn mit Sauerstoff versorgt. Es werden Stresshormone abgebaut und die Immunabwehr gesteigert. Dazu werden noch rund 80 Muskel beansprucht. „Eine Minute lachen hilft der Gesundheit ebenso, wie 10 Minuten joggen oder 30 Minuten Entspannungsübungen.“

In diesem Sinne, bleibt gesund. Jeder von uns kann ein Lebensretter sein. Ob zu Hause oder in der Arbeit. Und vergisst nicht zu lachen.

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Geschrieben am: 26.03.2020 09:13 Uhr

  • Quelle: VK24, Wikipedia, Gesundheit.de
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