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Waldbrand in Leppen: Über 20 Hektar betroffen

Bad Eisenkappel

Der Waldbrand in Leppen ist nicht unter Kontrolle. Gegen 22 Uhr rückten die alarmierten Feuerwehren wieder ab – sechs davon wurden über die Nacht zur Brandwache eingeteilt. Heute, den 10. Mai gegen 5:45 Uhr, dann ein etwas anderer Muttertagsweckdienst.

Das Feuer breitete sich gestern Nachmittag, aufgrund des starken Windes, rasch aus und so hatten die angeforderten Feuerwehren einiges zu tun. Es wurden ebenso Hubschrauber des BM.I für den Löscheinsatz angefordert. Mit Einbruch der Dunkelheit mussten sich die beiden, Libelle Flir aus Klagenfurt und Graz, jedoch verabschieden.

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Trotzdem ist es uns gestern Abend noch gelungen uns bei Bezirksfeuerwehrkommandant Helmut Blazej über den Stand der Dinge zu erkundigen.“Waldbrand: nicht unter Kontrolle, aus meiner Sicht. Morgen um 6 Uhr geht es weiter mit vier oder fünf Hubschrauber. In der Nacht werden Brandwachen dort aufgestellt, wo es für die Häuser und Wohnungen gefährlich ist. Die Leute aus diesen Bereichen haben wir evakuiert.“

Die Brandbekämpfung geht heute weiter

Im Kampf gegen das Feuer sind am heutigen Sonntag die Freiwilligen Feuerwehren Bad Eisenkappel, Abtei, Gallizien, Miklauzhof, Altendorf, Rückersdorf, Edling, Peratschitzen, Kühnsdorf, Gablern, Feistritz ob Bleiburg, St. Michael ob Bleiburg, Bleiburg, Loibach, Völkermarkt, Griffen, Tainach, St. Margarethen ob Töllerberg, Zell Pfarre, Zell Freibach, Unterferlach, Timenitz, St. Jakob im Rosental, St. Margareten im Rosental, Ferlach, Grafenstein. Weiters ist das Rote Kreuz, die Polizei samt Polizeihubschrauber Libelle Flir vor Ort. Nachrücken sollen, laut ersten Informationen, folgende Hubschrauber: zwei vom BM.I sowie drei vom Österreichischen Bundesheer.

Aktuell wird von einer Brandgröße von über 20 Hektar ausgegangen. Zum Problem könnte heute der vorausgesagte Wind (rund 50 km/h) werden. Es werden, laut einem Interview von Helmut Blazej an den ORF, rund 300 Feuerwehrmänner/frauen im Einsatz sein.

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Geschrieben am: 10.05.2020 07:03 Uhr

  • Quelle: Feuerwehr
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