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90 Berufs- und Zeitsoldaten springen vom Kärntner Himmel

Vom 27. Juli bis 7. August 2020 wird in Kärnten ein Fallschirmsprungkurs zum Erhalt bzw. Erwerb des Militärsprungscheines und der Einsatztauglichkeit durchgeführt. Insgesamt nehmen an die 90 Berufs- und Zeitsoldaten des Jägerbataillons 25 an diesem Vorhaben des Jagdkommandos teil.

Der Rundkappenkurs (mit automatischen Fallschirmen) sowie die Forterhaltungsspringen (mit manuellen und automatischen Fallschirmen) werden von Militärfallschirmsprunglehrern des Jagdkommandos geleitet.

Abgesprungen wird aus Hubschraubern des Typs „S-70 Black Hawk“ und „Agusta Bell 212″ und aus den Flugzeugen „Pilatus PC-6 Turbo Porter“ sowie an einem Tag aus der „C-130 Hercules“. ©Thomas Lampersberger/Bundesheer

Nach dem theoretischen Teil, der vergangene Woche in Wiener Neustadt durchgeführt wurde, folgt in Kärnten nun der praktische Teil des Rundkappenkurses unter anderem mit Gepäcks- und Nachtsprung sowie mit Außenlandung in unbekanntes Gebiet. Nach positivem Abschluss des Kurses erlangen die Soldaten die Einsatztauglichkeit für zwei Jahre.

Weitere 40 Soldaten des Jägerbataillons 25 springen zur Erhaltung des Militärsprungscheines mit einem manuellen Fallschirm beziehungsweise zur Erhaltung der Einsatztauglichkeit mit einem Rundkappenschirm mit automatischer Auslösung. Der Unterschied im Springen mit den verschiedenen Fallschirmtypen liegt dabei in der Sprunghöhe.

Erhöhtes Flugaufkommen in Kärnten

Daher kommt es von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis etwa 17 Uhr in den Räumen Klagenfurt (Flughafen), Glainach (Flugplatz), Hirt (Flugplatz), Krappfeld und Bodental zu erhöhtem Flugaufkommen mit jeweils dem Nachtspringen der am Dienstag, den 28. Juli und 4. August vorgesehen ist.

Das Besondere während dieses Kurses ist dabei das Springen am Airport Klagenfurt aus der Transportmaschine „C-130 Hercules“.

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Geschrieben am: 28.07.2020 08:41 Uhr

  • Quelle: Militärkommando Kärnten
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