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Start im Oktober: Administratives Unterstützungspersonal wird an Kärntner Schulen aufgenommen

In Kärnten wurde ein neues Projekt ins Leben gerufen, bei dem an mehreren Pflichtschulstandorten administratives Unterstützungspersonal aufgenommen werden soll. Dieses Projekt soll zudem den regionalen Arbeitsmarkt im ländlichen Raum als auch in den urbanen Regionen beleben. Heute wurde es von Bildungsreferent LH Peter Kaiser, Bildungsdirektor Robert Klinglmair und AMS Kärnten Chef Peter Wedenig im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

An 44 Kärntner Pflichtschulstandorten wird , vorerst für die kommenden zwei Jahren, ab 1. Oktober administratives Personla aufgenommen.„Es sind dies die Schulen die entlastet werden, die Schüler denen man sich mehr zuwenden kann und letztendlich jene Menschen die eine neue Wertigkeit in ihrem Arbeitsleben haben. Manchmal ist es besser Geld in die Hand zu nehmen und Beschäftigung zu schaffen“, hob der Landeshauptmann hervor.

Finanzielle Mittel dafür sollen genügend vorhanden sein. 2,8 Millionen Euro werden dafür zu Verfügung gestellt. Zwei Drittel kommen vom AMS und ein Drittel vom Land. Mit dem Geld werden in zwei Tranchen, ab 1. Oktober 2020 bzw. 1 Februar 2021 38 bzw. 96 Arbeitsplätze geschaffen. In der ersten Tranche entspricht das 22 Vollzeit-Arbeitsäquivalenten für 44 Schulstandorte mit über 200 Schülern. In der zweiten Tranche entspricht es 28 Vollzeit-Arbeitsäquivalenten für 96 Schulstandorte mit 80 bis 200 Schülern.

An folgenden 44 Schulstandorten wird Personal aufgenommen:

  • Klagenfurt Stadt: Neun Pflichtschulen (5 Volksschulen, 4 Mittelschulen)
  • Villach: Acht (4 VS, 4 MS)
  • Bezirk Villach Land: Drei (2 MS, 1 VS)
  • Wolfsberg: Vier (3 MS, 1 VS)
  • Spittal/Drau: Zehn (5 MS, 5. VS)
  • St. Veit: Vier (3 MS, 1 VS)
  • Feldkirchen: Drei (2 MS, 1 VS)
  • Völkermarkt: Eine Volksschule
  • Hermagor: Zwei Mittelschulen (MS).

„Die Vorbereitungen auf das neue Schuljahr sind enorm und Menschen die auf Arbeitssuche waren, bekommen nun eine große Chance wieder im Arbeitsleben integriert zu werden. Mir war es wichtig, dass jede Schule eine 20 Stunden Kraft zur Verfügung gestellt bekommt“, betonte der Bildungsdirektor.

Wedenig sprach von einem neunen Beschäftigungsimpuls durch das Projekt: „Es ist gut investiertes Geld und langfristig werden damit auch wichtige Arbeitsplätze geschaffen.“ Gleichzeitig hofft er auch, dass nach 24 Monaten das Projekt fortgesetzt werde.

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Geschrieben am: 2.09.2020 13:54 Uhr

  • Quelle: Land Kärnten
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