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Sanierung abgeschlossen: Rosaliengrotte am Hemmaberg ab sofort wieder zugänglich

Globasnitz

2014 musste die Rosaliengrotte am Hemmaberg wegen Steinschlaggefahr gesperrt werden. Das bekannte und energiereiche Ausflugsziel mit Kapelle und Rosalienquelle, der eine heilende Wirkung nachgesagt wird, wurde nun aufwändig saniert und ist ab sofort für die Öffentlichkeit wieder frei zugänglich.

Die Sanierung war eine große Herausforderung und konnte in mehreren Etappen durch Privatspenden, die Gemeinde Globasnitz, ein EU-LEADER-Projekt, das Tourismusreferat des Landes Kärnten mit Landesrat Sebastian Schuschnig, die Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten und dem Karawanken UNESCO Global Geopark realisiert werden. Eine offizielle Eröffnung der Grotte folgt.

„Es war ein langer und beschwerlicher Weg – jetzt ist es soweit. Ich bin jeder einzelnen Spenderin und jedem einzelnen Spender äußerst dankbar. Immerhin wurden rund 40.000 Euro durch diese verschiedensten Spendeninitiativen gesammelt. Speziell bin ich dem Spenden-Komitee rund um Josef Schein und Manfred Greiner sowie Stefan Breznik sehr
dankbar, die mit den Spendenprojekten gestartet haben“, so Bernard Sadovnik, Bürgermeister Globasnitz.

Wanderungen auf den Hemma-Pilgerweg

Geführte Wanderungen auf den Hemma-Pilgerweg sind jeden Montag mit Geopark-Guides und im Aktiv Card Südkärnten Herbst-Programm der
Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten möglich. Um Anmeldung wird gebeten.

Stimmen aus der Region

„Der Hemmaberg und die Rosaliengrotte sind einzigartig und für Einheimische und Gäste ein ganz besonderes Ausflugsziel. Seitens des Tourismusreferates wird regelmäßig in die Schaffung neuer und die Modernisierung von bestehender touristischer Infrastruktur investiert. Ich freue mich, dass die Rosaliengrotte künftig wieder für alle zugänglich ist. Das Tourismusland Kärnten und die Region sind damit wieder um ein attraktives Erlebnisangebot reicher.“ – Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig

„Der Hemmaberg ist einer von so vielen herausragenden und geschichtsträchtigen Orten der Region Klopeiner See – Südkärnten. Die Anziehungskraft, die dieses Wahrzeichen auf die Menschen ausübt, ist enorm. Ein ganzjähriges Reisezielziel, ein beliebter Kraft- und Sehnsuchtsort für Einheimische und Gäste und dies seit tausenden von Jahren. Die Freude ist enorm, dass die Grotte wieder frei zugänglich ist.“ – Robert Karlhofer, Geschäftsführer der Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten

„Die Renovierung der Rosaliagrotte bedeutet die Wieder – Sichtbarmachung des Hemmaberges als jahrhundertealten überregional bedeutungsvollen Pilgerort. Im Zuge des Projektes Ruritage konnte die Finanzierung der Renovierung mit 70.000 Euro möglich gemacht werden. Durch dieses Projekt hatte ich die Möglichkeit das Pilgerwesen und dessen touristische Strahlkraft in Nordspanien näher kennen zu lernen. Möge auch dem
Hemmaberg eine strahlende Zukunft sicher sein.“ – Bürgermeister Gerhard Visotschnig, Vorsitzender Karawanken UNESCO Global Geopark


„Die Rosaliagrotte stellt ganz besonders für die einheimische Bevölkerung einen außerordentlich wichtigen Kraftort dar. Aus diesem Grunde wollen wir auch weiterhin mit als den uns möglichen Mitteln den Hemmaberg noch weiter in den Vordergrund stellen, damit dieser seiner Bedeutung auch in Zukunft in jedem Fall gerecht wird!“ – Gerald Hartmann, Geschäftsführer Karawanken UNESCO Global Geopark

„Die Rosaliengrotte ist für die heimische Bevölkerung ein wichtiger Kraftort und Bestandteil regionaler Identität, daher war es wichtig, diesen Ort wieder öffentlich zugänglich zu machen.“ – Peter Plaimer, Leader- und Regionalmanagement Unterkärnten

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Geschrieben am: 15.09.2020 13:21 Uhr

  • Quelle: Tourismusregion Klopeiner See - Südkärnten
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