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Wirtschaft

„Globale Überkapazität“ bei MAHLE: 7.600 Stellen weltweit auf der Kippe

Der MAHLE Hauptsitz in Stuttgart ©Mahle

Wie am gestrigen 16. September bekannt gegeben wurde, soll es beim Automobilzulieferer MAHLE zu einem enormen Personalabbau kommen. Laut einer Aussendung des Unternehmens gäbe es „globale Überkapazität“ von 7.600 Arbeitsstellen.

MAHLE forciert seinen strukturellen Konzernumbau, heißt es aus der Pressemitteilung. Bereits im letzten Jahr hatte MAHLE vor dem Hintergrund des technologischen Wandels in der Automobilindustrie und eines anspruchsvollen Marktumfeldes umfassende Kostenspar- und Restrukturierungsprogramme eingeleitet. Durch die massiven Einbrüche der internationalen Märkte und die anhaltend niedrigen Kundenabrufe als Folge der Corona-Pandemie hat sich der Handlungsdruck nochmals deutlich verschärft. MAHLE prognostiziert eine Rückkehr der Fahrzeugmärkte zum Vorkrisen-Niveau erst in mehreren Jahren. Zugleich bleibt das Vorantreiben der technologischen Transformation unerlässlich.

Daher hat MAHLE seine Geschäftseinheiten, Regionen und Standorte eingehend bewertet und globale Überkapazitäten von 7.600 Stellen ermittelt.

„Konkret heißt das: Wir müssen uns weiter verkleinern. Wir gehen derzeit davon aus, dass weltweit 7.600 Stellen betroffen sein werden. Davon 2.800 in Nordamerika und 300 in Südamerika, 800 in Asien/Pazifik sowie 3.700 in Europa, wobei rund 2.000 auf Deutschland entfallen“, heißt es aus den Reihen der MAHLE-Konzern Geschäftsführung.

In den kommenden Tagen und Wochen soll es Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern geben, um unter anderem die Maßnahmen zu beraten.

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