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„A-MOK Skateboarding“ im VK24 Interview: Ihr Plan ist ein „Neuer Skatepark für Völkermarkt“

Völkermarkt

In der Stadtgemeinde Völkermarkt gibt es etliche Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen. Kürzlich meldeten sich jedoch diesbezüglich in den sozialen Medien eine Gruppe namens „A-MOK Skateboarding“ zu Wort, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Die Rede ist von dem in die Jahre gekommenen Skatepark in der Sportplatzstraße. VK24 hat sich mit Adrian Polainer, einem Mitglied von „A-MOK Skateboarding“, darüber unterhalten.

A-MOK Skateboarding“ ist eine sechsköpfige Gruppe von Skateboardern und Freunden, eine sogenannte „Skatecrew“. Alle gemeinsam haben das Projekt „Neuer Skatepark für Völkermarkt“ gegründet (zu finden auf Facebook und Instagram). Mit einem neuen Skatepark möchten sie damit der Jugend in Völkermarkt einen Platz bieten, um ihr Hobby weiter zu entwickeln und um neue Freundschaften schließen zu können.

©Varh

Der Skateplatz besteht aus einer Mini-Ramp, zwei Quarter-Pipes, eine Fun-Box, eine Bank und zwei Curbs. Drei in blau gehaltene Geräte sind jedoch weit über 20 Jahre alt und daher auch schon stark abgefahren und ramponiert.

Der Wunsch nach einem neuen, modernen und vor allem sicheren Skatepark, ausgestattet mit einer Lichtanlage, ist groß. ©A-MOK Skateboarding

„Die Geräte wurden damals aus der Gemeinde St. Kanzian zu uns übersiedelt, welche dort nur in der Nähe eines Waldstückes standen.
Der Versuch Teile des Parks zu sanieren, hat die Lage nur schlimmer gemacht. Die Sanierung der Mini-Ramp schlug fehl und so mussten die Platten abermals ausgetauscht werden, welche jedoch erneut Wellen im Boden hervorbringen. Das ist natürlich sehr gefährlich“, schildert uns Adrian Polainer im VK24-Interview. „Auch den Park nach und nach zu sanieren würde nichts bewirken, außer unnötige Langzeitkosten hervorzurufen. Die Geräte haben über 17 Jahre starke Belastungen durchhalten müssen, dazu kommen auch noch die jeweiligen Jahreszeiten welche natürlich bei so vielen Jahren auch ihre Spuren hinterlassen haben.“

Der Plan…

Im Park sind Jugendliche und Erwachsene zwischen 12 bis 34 Jahren anzutreffen. Es ist ein bunter Mix aus Skateboardern, BMX- und Scooter-Fahrern. Meist sind aber auch Kleinkinder mit ihren Eltern dort, um erste Erfahrungen zu machen. Alle Gruppen kommen sehr gut miteinander aus.

Um die Sicherheit aller Benutzer dieses Parks zu gewährleisten, wäre unterm Strich ein neuer moderner Betonpark von Nöten. So gab es vergangene Woche bereits einen ersten Lokalaugenschein mit Völkermarkts Bürgermeister Markus Lakounigg.

Bürgermeister Markus Lakounigg bei der Besichtigung des in die Jahre gekommenen Skateparks in Völkermarkt ©Varh

Die Gespräche zwischen „A-MOK Skateboarding“ und dem Bürgermeister verliefen durchaus positiv. So erklärt Lakounigg in einem ersten Statement, dass er es toll findet, dass sich die Gruppe dafür so einsetzt und damit auch zur Stadtentwicklung mit beitragen will.

Die nächsten Schritte sind weitere Gespräche sowie die Ausarbeitung von Konzepten und das Einholen von Angeboten wie der neue Skatepark in Zukunft aussehen könnte.

„Sollte das Projekt umgesetzt werden, möchten wir den ersten offiziellen Skateboardverein in Völkermarkt gründen und Veranstaltungen wie z.B. Konzerte, Skateboard-Workshops und mehr machen. Die Jugend in Völkermarkt muss mehr gefördert werden und solche Veranstaltungen tragen zu einem positiven Miteinander bei. Völkermarkt kann dadurch nur gewinnen“, so Polainer abschließend.

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Geschrieben am: 3.11.2020 18:23 Uhr

  • Quelle: Interview VK24
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