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Ab Dezember: Erste Wundambulanz in Kärnten wird eröffnet

Symbolfoto ©pixabay

Wunden heilen im Normalfall ohne Komplikationen ab. Zeigen Wunden jedoch innerhalb weniger Wochen keine Heilungstendenz, so spricht man von chronischen Wunden. In diesem Fall ist ein professionelles Behandlungskonzept aus ärztlicher Diagnostik in Verbindung mit moderner, phasengerechter Wundbehandlung nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft unumgänglich. Das erfolgreiche Konzept wird jetzt auch in Kärnten angeboten. Eine Wundambulanz eröffnet am 1. Dezember in Wolfsberg.

Die Behandlung chronischer Wunden erfordert sehr viel Erfahrung, Fachwissen und Kontinuität. Engmaschige Kontrollen und die Durchführung des Verbandswechsels durch speziell geschulte Wundmanager nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft sowie die Zusammenarbeit des interdisziplinären Teams aus Ärzten, Pflegepersonen und Therapeuten sind ein grundlegender Bestandteil moderner Behandlungskonzepte.

Ziel: Hoch qualitative Wundbehandlung und allumfassende Betreuung

Felix Madar und Dieter Ponweiser mit ihrem Team in Wolfsberg, rund um den ärztlichen Leiter der Wundambulanz AustriaUniv. Prof. Dr. Thomas Hölzenbein, Facharzt für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, hat sich auf diesen wichtigen Gesundheitsbereich spezialisiert. Mit der Eröffnung der Wundambulanz Wolfsberg wird das seit Jahren erfolgreiche Konzept nun auch in Kärnten umgesetzt. Ziel ist eine hoch qualitative Wundbehandlung und eine allumfassende Betreuung in angenehmer Atmosphäre. Patienten profitieren durch verringerte Wundschmerzen, mehr Beweglichkeit, rasche Abheilung und eine deutlich verbesserte Lebensqualität. Ein durchdachtes Terminmanagement sorgt für rasche Behandlungstermine ohne lange Wartezeit.

Das Behandlungsspektrum umfasst eine moderne, professionelle Wundversorgung, Kompressionstherapie, Laser- sowie Hämolaser-Therapie, Lichttherapie, Ultraschall-Wundreinigung, Unterdrucktherapie, Eigenbluttherapie und Hautzellentransplantation. Behandelt werden zum Beispiel offene Beine (Ulcus cruris), diabetische Füße, Druckgeschwüre (Dekubitus), Verbrennungen, Problemwunden nach Operationen sowie viele andere Erscheinungsbilder.

Im LKH Wolfsberg wurde bereits im November 2019 eine neue zentrale Wundambulanz unter der Leitung von Prim. Dr. Christian Ure errichtet, um die bis dahin auf mehrere Abteilungen aufgeteilte ambulante Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden effizient und qualitativ hochwertig zu betreuen.

Für die weitere Betreuung dieser Patienten außerhalb des Krankenhauses, sind häufig kostenintensive und zeitaufwändige Therapiemaßnahmen notwendig, die von speziell geschulten Fachpersonal durchgeführt werden sollten. Und hier bietet sich mit der Neueröffnung der Wundambulanz am Weiher 11 in Wolfsberg eine optimale Ergänzung, da durch die dort tätigen zertifizierten Wundmanager eine kompetente ambulante Versorgung dieser Patienten gegeben ist. Ein weiterer Vorteil ist die unmittelbare räumliche Nähe zur ebenfalls neu eröffneten fachärztlich internistischen Ordination von Frau Dr. Astrid Primus.

Durch diese Kooperation mit der zentralen Wundambulanz im LKH Wolfsberg ist auch die Versorgung von Patienten mit komplexen Problemwunden umfassend gewährleistet.

Das Team der Wundambulanz Wolfsberg ist für seine Patienten im Notfall 24 Stunden täglich erreichbar. Eine kompetente Beratung und notwendige Versorgung ist somit zu jeder Zeit garantiert – ebenso am Wochenende oder in der Nacht. Denn auch bei Wunden ist ein rasches Handeln nötig, um Verschlechterungen zu minimieren und eine rasche Verbesserung der Wundsituation zu ermöglichen.

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