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Massentestungen bei Polizei: Von Teststraßen und Probandenlogistik

Nach der Auslieferung zehntausender Test-Kits in Österreich starten nun die Aufbauarbeiten für die Teststraßen und die Erarbeitung des Probandenlogistik informiert heute das Bundesministerium für Inneres.

Ab 7. Dezember haben 39.000 Bedienstete des Innenministeriums in Österreich die Möglichkeit, sich freiwillig auf eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 testen zu lassen. Hierzu wurde in den vergangenen Tagen eine erste Tranche mit 38.000 Antigen-Schnelltests an die neun Landespolizeidirektionen sowie an die Zentralstelle des BMI in Wien ausgeliefert. In der nächsten Phase werden die Teststraßen errichtet und die Probandenlogistik erarbeitet.

Die Polizeidirektionen in den Bundesländern erarbeiteten selbstständig geeignete Konzepte, die auf die regionalen Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten sind. So werden je nach Bedarf fixe und variable Teststraßen errichtet. Als Teststandorte dienen österreichweit größtenteils Polizeiinspektionen oder Polizeikommanden auf Stadt- oder Bezirksebene, darüber hinaus auch z.B. Räume der Sicherheitsakademie des Innenministeriums oder der Landeskriminalämter.

Probandenlogistik

Neben der Organisation funktionaler Teststraßen ist auch die Zuführung von Probandinnen und Probanden zu den Teststraßen eine logistische Herausforderung, da die Polizei die Testungen tausender Bediensteter neben der regulären Dienstverrichtung durchführen muss. „Es wird trotz der tausenden Testungen, die wir jeden Tag erwarten, zu keiner Zeit eine Verminderung der polizeilichen Aufgabenerfüllung für die Bevölkerung geben“, stellt Karl Nehammer klar.

Um Ansammlungen bei den Teststraßen zu vermeiden, werden nach Erhebung der Probandinnen und Probanden Time-Slots zugewiesen. Darüber hinaus ist es den Bediensteten möglich, sowohl im Wohn- als auch im Dienstbezirk einen Test durchführen zu lassen. Dadurch können Wege verkürzt und weitere Ansammlungen von Personen vermieden werden.

Hintergrund

Die Massentestungen des Wachkörpers Bundespolizei und der Verwaltungsbediensteten im BMI finden zwischen 7. und 10. Dezember 2020 sowie 14. und 18. Dezember 2020 statt. Das Innenministerium geht hier mit einer Doppelteststrategie vor: Jeder Bedienstete kann sich mit zeitlichem Abstand zwei Mal testen lassen, um die Ergebnissicherheit zu steigern. Es wurden hierfür insgesamt österreichweit 86.000 Antigen-Tests angeschafft, die in zwei Tranchen an die Bedarfsträger verteilt werden.

Für die erste Tranche stehen in Kärnten 2.425 Tests und für die zweite Tranche 3.425 Tests zur Verfügung.

Die Testungen erfolgen anonym und auf freiwilliger Basis. Ist ein Antigen-Schnelltest positiv, wird vor Ort umgehend ein PCR-Test an dem Probanden/der Probandin durchgeführt. Hierfür sind vorerst 1.500 PCR-Testkits angeschafft worden.

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Geschrieben am: 30.11.2020 14:04 Uhr

  • Quelle: BMI
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