Aktuell

Land beschließt Finanzierung für zwei Kärntner Inklusions-Projekte

Die Finanzierung von zwei Inklusions-Projekten im Kärntner Bildungsbereich wurden im Rahmen der Regierungssitzung am gestrigen Dienstag beschlossen. Auf der Tagesordnung stand sowohl ein Betriebskostenzuschuss in der Höhe von rund 700.000 Euro für „kooperative Kleinklassen“ als auch die Förderung der von den Kinderfreunden Kärnten organisierten Time-Out-Klassen in der Höhe von rund 1,3 Millionen Euro.

„Wir sind in Kärnten bestrebt allen Kinder die für sie bestmöglichen Bildungschancen zu bieten. Beide Vorhaben machen das Motto Gemeinsamkeit wann immer möglich, Trennung, wenn nötig in Kärnten zum schulischen Alltag“, unterstreicht Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser die Bedeutung der beiden Angebote.

In sogenannten „kooperativen Kleinklassen“ werden Kinder mit speziellem Förderbedarf in allen Kärntner Bezirken in den Regelschulen betreut und unterrichtet. AVS-MitarbeiterInnen kümmern sich dabei um die pflegerisch unterstützenden Begleitmaßnahmen sowie um förderpädagogische Angebote. In Anspruch genommen werden kann diese Möglichkeit der Inklusion an den Standorten Kühnsdorf und Völkermarkt sowie in St. Veit an der Glan, Friesach, Moosburg, Klagenfurt/Waidmannsdorf, Wolfsberg, Feldkirchen, Villach Stadt und Spittal an der Drau.

Bei den sogenannten Time-Out-Gruppen geht es um die Unterstützung von verhaltensauffälligen Kindern in Kleingruppen, jedoch nicht in separaten Sonderschulen, sondern im Verbund von Pflichtschulen. Die SozialpädagogInnen für dieses Projekt werden von den Kinderfreunden Kärnten zur Verfügung gestellt. Im Schuljahr 2020/2021 gibt es 24 Time-Out-Standorte mit insgesamt 31 Gruppen.