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Ab 5. Januar: So sieht die Impfstrategie in Kärnten aus

Symbolfoto ©pixabay

Am 5. Jänner wird in Kärnten erstmals der Corona-Impfstoff von Pfizer & BioNTech verimpft. Geimpft soll in drei Phasen werden.

Gestartet wird in Altenwohn- und Pflegeheimen in den Bezirken Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und Spittal – bis Mitte Februar sollen die Impfwilligen unter den 6.000 Bewohnerinnen und Bewohnern und den über 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Einrichtungen beide Impfdosen bekommen haben.

„In der ersten Kalenderwoche stehen im Großlager in Klagenfurt mehr als 3.200 Impfdosen, im gesamten Monat Jänner sogar mehr als 8.200 Impfdosen zur Verfügung“, erklärt Landesimpfkoordinatorin Veronika Burger. Die Impfung ist kostenlos und schon bei der Bestellung der ersten Dosis ist gewährleistet, dass eine zweite 21 Tage nach der ersten Impfung bereitsteht. Derzeit sei außerdem in Planung, dass in der ersten Impfphase auch Personen, die älter als 80 Jahre sind, geimpft werden.

In der zweiten Phase sind beispielsweise MitarbeiterInnen der mobilen Dienste, Personen in 24-Stunden Betreuung umfasst. Ab dem zweiten Quartal soll laut Hersteller der AstraZeneca Impfstoff zur Verfügung stehen. Mit ihm soll es möglich gemacht werden, die breite Bevölkerung zu impfen.

Impfstoff von AstraZeneca muss erst zugelassen werden

„Der Pfizer Biontech-Impfstoff ist hochsensibel und kann in großen Mengen von niedergelassenen Ärzten nicht gelagert werden. Dafür wird der AstraZeneca gebraucht, der erst durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA für den Markt zugelassen werden muss“, weiß Landesimpfkoordinator Heimo Wallenko.

Damit würde die dritte Phase eingeläutet werden. In dieser sollen dann alle Impfwilligen Zugang zum Impfstoff bekommen. Geplant sind öffentliche Impfstellen in Gemeinden, in Krankenkassen und Ambulatorien, bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, in größeren Einrichtungen und Betrieben mit eigenen Arbeitsärztinnen/Arbeitsärzten und Schulärztinnen/Schulärzten sowie mobile Impfteams zur punktuellen Unterstützung.

Alle Informationen zur Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffes gibt es unter der Telefonnummer 0800 555 621 sieben Tage in der Woche, von 0 bis 24 Uhr.

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