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Welle an Solidarität für Erdbebenopfer in Kroatien

Verzweiflung, Angst und unfassbare Traurigkeit herrscht bei den Betroffenen nach den Erdbeben in Kroatien. Am 29. Dezember wurde durch ein Erdbeben mit der Stärke 6,4 die Kleinstädte Petrinja, Sisak und Glina sowie auch kleinere Ortschaften teilweise zerstört oder „bestenfalls“ stark in Mitleidenschaft gezogen. 300 Nachbeben wurden bislang festgehalten. Kürzlich wurde ein weiteres starkes Nachbeben mit der Stärke 5,0 verzeichnet. Die Anteilnahme und Solidarität ist groß. Hilfe, in Form von Spenden, kommt aus ganz Kärnten – auch aus dem Bezirk Völkermarkt.

Eine wahre Spendenflut erreichte die ins Leben gerufene Initiative von Unternehmer Rudolf Rosenzopf aus Völkermarkt und Chris Lopar aus Haimburg. Es wurden Spenden jeglicher Art wie zum Beispiel Baucontainer, Wohnwägen, Öfen, Winterbekleidung, Decken, Sanitär- und Medizinprodukte, Handwerkzeuge aber auch Spielsachen gesucht, abgeholt und nach und nach nach Kroatien gebracht – und das war einiges. Hier ein kleiner Einblick der Spendenaktion.

Nach zehn langen, intensiven Tagen geht diese große Spendenaktion langsam dem Ende zu. Wie Rosenzopf in den sozialen Medien verrät, geht es sicher weiter, aber nicht mehr in diesem großen Rahmen. „Es werden noch zwei Wohnwagen in den nächsten Tagen von mir nach Kroatien überführt wenn ich diese in den nächsten Tagen bekomme. Eine Lieferung mit Spielsachen werden von mir persönlich hinunter gefahren. Danke an alle, die diese Hilfe unterstützt haben.“

„NACHBAR IN NOT – wir helfen / SOSED V STISKI – mi pomagamo!“

Vertreter der Regionalliste Feistritz/Bistrica – REgi haben zwei große Pakete an Hilfsmitteln für die Erbebenopfer in Kroatien, in Form von dringend notwendigen Sachgütern, gespendet. Die Familie Berlič aus Bleiburg, haben die Hilfsgüter direkt an den Ort des Erdbebens transportiert. Der nächste Transport findet am 9. Januar statt. Bis dahin können Spenden noch an die Familie Berlič übergeben werden.

Kontakt zur Sammelstelle: 0038 640412831 – Erih Berlič, Bahnhofstraße 3 in Bleiburg

Vizebürgermeister Vladimir Smrtnik: “Es ist berührend zu sehen, wie sehr sich hart geprüfte Menschen über jede Art der Hilfe freuen.” Er appelliert auch an die hohe Politik alles zu tun, um diesen Menschen effektiv zu helfen. Smrtnik, GV Doris Schwarz und GR Kati Kert konnten Sachgüter im Wert von 500 Euro übergeben.