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Nach Mordanklage: Oberster Gerichtshof bestätigt Freispruch eines jungen Familienvaters aus Völkermarkt

Rückblick: Im Jahr 2018 wurde einem jungen Vater aus dem Bezirk Völkermarkt zur Last gelegt, seine sechs Wochen alte Tochter dermaßen geschüttelt und gegen einen stumpfen, flachen Gegenstand geschlagen zu haben, was schlussendlich zu ihrem Tode geführt haben soll. Nach 172 Tagen in Haft wurde er schlussendlich am 19. Mai 2020, kurz nach 18:30 Uhr, nach einer zweitägigen Gerichtsverhandlung seitens der Geschworenen freigesprochen. Das Urteil war jedoch nicht rechtskräftig…

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt legte später Nichtigkeitsbeschwerde ein und der Fall ging an den Obersten Gerichtshof. Weitere Monate der Ungewissheit vergingen. Wie wird der Oberste Gerichtshof mit Sitz in Wien entscheiden?

Am heutigen 11. Februar 2021 bekam der junge Familienvater von seinem Anwalt Alexander Todor-Kostic bescheid. Die Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wurde zurückgewiesen. Mit heutigem Beschluss des Obersten Gerichtshofes wurde der Freispruch bestätigt.

Nachtrag: VK24 durfte im Jahr 2020 mit der Familie des jungen Angeklagten ein ergreifendes Interview führen. Hier der Bericht zum Nachlesen.