Blaulicht

Anzeigenflut: Alkoholisierte „Partytruppe“ wollte nicht aufhören zu feiern

Am Freitagabend, kurz vor 21 Uhr, bemerkte ein Mann, dass aus den Büroräumlichkeiten eines Handwerksbetriebes in Klagenfurt anscheinend „Partygeräusche“ und meldete dies der Polizei. Vor Ort angekommen konnte die einschreitende Polizeistreife den Firmeninhaber sowie noch vier weitere Männer aus verschiedenen Kärntner Bezirken in den Büroräumlichkeiten vorfinden. Erst nach intensiver Aufforderung wurde der Zutritt zu dem Büro gewährt.

Der Firmeninhaber gab an, es handle sich um ein Geschäftstreffen. Von den zum Teil stark alkoholisierten Männern wurde, wie die Polizei schildert, weder ein Mund-Nasen-Schutz getragen, noch wurden die Abstände eingehalten. Vom Firmeninhaber wurde das Treffen für beendet erklärt und zugesichert, dass seine Kunden nun das Gebäude verlassen werden.

Um 22:10 Uhr erfolgte abermals von einem Anrainer die Anzeige, wonach die Personen noch immer im Büro feiern. Bei neuerlicher polizeilicher Intervention wurden einige der Männer gegenüber den einschreitenden Beamten derart aggressiv, dass weitere Streifen zur Unterstützung angefordert werden mussten. Überdies stieß einer der Männer rassistische Äußerung gegen einen Anrainer aus. Erst nach Androhung der Festnahme verließen schlussendlich alle Beteiligten die Örtlichkeit.

Seitens der Polizei wurden gegen die „Partytruppe“ 21 Anzeigen nach der Covid19-Schutzmaßnahmenverordnung sowie 20 mal Lärmerregung, 5 mal Ordnungsstörung, zwei Anzeigen wegen rassistischer Äußerungen, eine Anstandsverletzung und eine Anzeige wegen aggressivem Verhalten ausgeschrieben.

Quelle: LPD Kärnten