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Corona-Impfstraßen: Bundesheer ab morgen als administratives Personal vor Ort

Das Österreichische Bundesheer steht mehr denn je österreichweit umfassend im Einsatz zur Unterstützung bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Derzeit sind SoldatInnen sowie Heeresbedienstete sowohl bei Grenzkontrollen, gesundheitlichen Einreisekontrollen, dem Contact-Tracing sowie Teststraßen und ab kommenden Sonntag nun auch bei den Impfstraßen im Einsatz.

In Kärnten stehen insgesamt bis zu 450 Soldaten fast täglich zur Unterstützung gegen die Pandemie für die Bevölkerung im Einsatz. Die Hilfe sowie der konkrete Einsatz stellen sich in Kärnten dabei wie folgt dar:

  • Neu ist die Unterstützung des Roten Kreuzes und der Österreichischen Gesundheitskasse. Ab morgen, den 6. März, bis voraussichtlich 11. April, werden bis zu 40 SoldatInnen und Heeresbedienstete in den Impfstraßen in allen Kärntner Bezirken als administratives Personal tätig sein.
  • Die Situation im Bezirk Hermagor wird mit zusätzlichen, durch das ÖBH betriebenen, neun Testlinien an vier Standorten (Sankt Lorenzen im Lesachtal, Kötschach-Mauthen, Hermagor und Sankt Stefan im Gailtal) ab Sonntag, den 7. März, unterstützt. Hier stehen bis voraussichtlich 18. März 50 Soldaten zur Verfügung. Aus diesem Personal werden die Standorte Oberdrauburg und Winklern unter der Woche von Montag bis Freitag weiterhin betrieben.
  • Weiterhin stehen bis Ende März noch rund 100 Soldaten im Contact-Tracing den Bezirkshauptmannschaften und Magistraten zur Verfügung, die bis Ende März jedoch sukzessive auf die Hälfte reduziert werden.
©Arno Pusca/Bundesheer
  • Darüber hinaus sind rund 250 Soldaten an der Grenze zu Slowenien und Italien eingesetzt und unterstützen dabei einerseits die Polizei bei den Einreisekontrollen sowie die Gesundheitsbehörden.

Quelle: Militärkommando Kärnten