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Blaulicht

Zahlen und Fakten des Kärntner Feuerwehrjahres 2020

Symbolfoto © FF Eberndorf

Da dieses Jahr ein offizieller Rückblick auf das vergangene einsatzreiche Jahr 2020 mittels Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren coronabedingt nicht möglich ist, zog Landesfeuerwehrreferent Rudolf Robin eine kärntenweite Bilanz. Wie viele Einsätze gab es? Wie viele Personen konnten gerettet werden?

„Die Corona-Pandemie stellte uns 2020 alle vor neue, riesige Herausforderungen. Worauf wir uns aber zu jeder Zeit verlassen konnten, war die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren“, so Feuerwehrreferent Landesrat Daniel Fellner, der anlässlich der heutigen Präsentation des Tätigkeitsberichtes der Kärntner Feuerwehren einmal mehr den Kameradinnen und Kameraden seinen Dank ausspricht.

Feuerwehrreferent LR Daniel Fellner

Das Kärntner Feuerwehrjahr 2020 in Zahlen und Fakten

  • Die Kärntner Feuerwehren wurden zu 4.988 Brandereignissen alarmiert und
  • 12.713 technischen Hilfeleistungen galt es abzuarbeiten.
  • Im Rahmen von 17.701 Gesamteinsätzen wurden 478 Personen und 388 Tiere gerettet.
  • 4.374 Einsätze waren den inzwischen immer häufiger auftretenden Wetterkapriolen geschuldet wie Sturm-, Schnee-, Hochwassereinsätze,… .
  • Insgesamt leisteten die Kärntner Feuerwehren im Jahr 2020 242.844 reine Einsatzstunden.
  • Weiterbildungen und Schulungen, die im Corona-Jahr 2020 nicht mit physischer Präsenz abgehalten werden konnten, wurden, soweit es ging, online realisiert. Auch hier zeige sich eindrucksvoll die Flexibilität, Leistungs- und Innovationsbereitschaft aller Beteiligten.
Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin

Fellner betont: „Was mich stolz macht und mir das Gefühl gibt, in diesem Land sehr sicher zu sein, ist, dass die Kärntner Feuerwehre sich ihrer besonderen Rolle als Einsatzorganisation auch in dieser Ausnahmesituation stets bewusst waren und sind. 24.061 Mitglieder sorgen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Sicherheit und Schutz für die Kärntner Bevölkerung, auch in diesen schwierigen Zeiten unter stark erschwerten Bedingungen. Retten, bergen, löschen, schützen ist für die Feuerwehrfrauen und Männer eine Lebenseinstellung, die das Gemeinwohl über das Eigene stellt. Bewundernswert und vorbildhaft für die Gesellschaft.“

Quelle: Land Kärnten/YouTube Videos LPD

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