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Konferenz zwischen Landeshauptleuten und Bundesregierung: Statements von LH Peter Kaiser

„Lieber Outdoor als Indoor und kontrolliert als unkontrolliert.“ So lautete der generelle Tenor bei der heutigen Konferenz der Landeshauptleute mit der Bundesregierung zur Diskussion der aktuellen Corona-Lage in Österreich. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser sprach sich wie seine Amtskollegin und Amtskollegen für kontrollierbare Öffnungsschritte aus.

„Mir ist lieber, wir können im Freien erlaubte Zusammenkünfte kontrollieren, als wir drängen die Bevölkerung in den unkontrollierbaren privaten Bereich zurück“, so Kaiser. Dazu brauche es aufeinander abgestimmte und gleichzeitig stattfindende Öffnungsschritte in den Bereichen Kultur, Sport, Gastronomie und Tourismus.

Für eine entsprechende Bewertung der Möglichkeiten, empfiehlt der Kärntner Landeshauptmann das Heranziehen zusätzlicher Parameter. „Es kommt beispielsweise sowohl auf die Impfrate als auch die Belegung von Intensivbetten an. Zusätzlich sollte gelten Outdoor vor Indoor, Öffnungsschritte nur bei einer Inzidenz unter 200 bzw. Verschärfungen bei einer Inzidenz von über 400. Und: Es braucht dringend die Möglichkeit Antigen-Selbsttests als Eintrittstests anzuerkennen“, so Kaiser, der von der Bundesregierung bzw den Expertinnen und Experten auch wissen will, welche Antigentests wie zuverlässig sind. „Wir sollten uns auf die Verwendung der verlässlichsten Antigen-Selbsttests in Österreich einigen.“

Angesichts des bevorstehenden Osterfestes plädierte Kaiser dafür, dass der Bund eine österreichweit geltende Regelung betreffend Osterfeuern trifft.

Lob gab es sowohl von Bundeskanzler Sebastian Kurz als auch von Gesundheitsminister Rudolf Anschober, für das von Kärnten im Bezirk Hermagor erfolgreich umgesetzte 12-Punkte-Maßnahmenpaket, das dazu führte, dass die Zahl der Neuinfektionen bzw. die Inzidenz konsequent zurückgeht.

Quelle: Land Kärnten