Blaulicht

Rückblick 2020: In Kärnten gab’s 461.371 Verwaltungsanzeigen nach den Verkehrsvorschriften

Auf den Kärntner Straßen wurden im Vorjahr teils überall Minuszahlen geschrieben. Wie die Landespolizeidirektion Kärnten in ihrem Jahresrückblick zeigt, machten sich die Lockdowns und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit sichtlich bemerkbar. Einzig bei der Bekämpfung des Themenfeldes „Drogen im Straßenverkehr“ sowie bei den Laseranzeigen gab es eine Steigerung.

Einer der Schwerpunkte der Polizei lag wieder in der Bekämpfung des Themenfeldes „Drogen im Straßenverkehr“. 200 Personen konnten 2020 bei Kontrollen sprichwörtlich aus dem Verkehr gezogen werden. Auch bei den Laseranzeigen konnte eine Steigerung von 49 Prozent im Vergleich zu 2019 verzeichnet werden.

Alle anderen Verkehrsübertretungen verzeichnen jedoch ein Minus. Besonders deutlich macht sich das mit einer Abnahme an Radaranzeigen (-32 Prozent) durch die Lockdowns und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit bemerkbar.

Weiters gab es „nur“…

  • 1.949 Anzeigen wegen Alkoholisierung im Straßenverkehr (Abnahme von 106 Anzeigen Führerscheindelikten mit Alkoholisierung zu 2019)
  • 2.908 Abstandsanzeigen (1.457 Abstandsanzeigen weniger als 2019)
  • 6.555 Telefondelikte (um 481 Delikte weniger als 2019)
  • 3.965 Sicherheitsgurtdelikte (eine Abnahme von 1.873 Delikten zu 2019)
  • 375.697 Radaranzeigen (eine Abnahme von 176.351 Anzeigen zu 2019)
  • Insgesamt 461.371 Verwaltungsanzeigen nach den Verkehrsvorschriften (eine Abnahme von 199.611 Anzeigen gegenüber 2019)

Quelle: Landespolizeidirektion Kärnten