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Regional einkaufen: Bäuerliche Selbstbedienungshütten werden finanziell unterstützt

Das Bewusstsein für regionale Lebensmittel hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Um die steigende Nachfrage zu bedienen, setzen immer mehr Bauern auf den Verkauf ihrer Produkte in Selbstbedienungshütten oder überlegen, eine solche einzurichten. Über 200 gibt es davon bereits in Kärnten, so der Direktvermarkterverband, und die Tendenz steigt. Darauf reagiert nun Agrarreferent LR Martin Gruber mit einer eigenen Förderschiene.

Gruber erklärt heute, dass die Direktvermarktung ein wichtiges zusätzliches Standbein für Bauern ist. Mit den Selbstbedienungshütten wird es den Leuten noch leichter gemacht, regionale Lebensmittel zu kaufen. Durch eine finanzielle Unterstützung soll die Errichtung solcher Verkaufsstellen forciert werden. „Aber auch Betreiber von bereits bestehenden Hütten können einen Antrag stellen, denn gefördert werden auch notwendige Umbauten“, informiert Gruber.

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100.000 Euro stehen in einer ersten Bewilligungsrunde zur Verfügung. Je nach Nachfrage könnte aber nachdotiert werden, so Gruber. Eine höhere Förderung, nämlich bis zu 50 Prozent der Investitionskosten, können sich jene sichern, die durch die Errichtung einer Selbstbedienungshütte gleichzeitig eine leerstehende Fläche im Ortskern einer Gemeinde nutzt. Ganz im Sinne der Orts- und Regionalentwicklung.

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Anträge für diese Förderung können ab Mitte April gestellt werden. Voraussetzung ist, dass ausschließlich Produkte landwirtschaftlicher Betriebe aus Kärnten vermarktet werden, die durch ein staatlich anerkanntes Qualitäts- und Herkunftssiegel (z.B. AMA-Gütesiegel, AMA-Biosiegel etc.), eine gültige „Genussland Kärnten“-Partnerschaft oder durch die Marke „Gutes vom Bauernhof“ ausgezeichnet sind.

Quelle: Land Kärnten