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Kostenfreie „Sicherheits-Checks“ für Zweiräder an allen Kärntner ÖAMTC-Stützpunkten

LR Sebastian Schuschnig, Johann Mutzl, Präsident des Öamtc-Kärnten und LR Martin Gruber ©Büro LR Schuschnig

Das Verkehrssicherheitsreferat des Landes startet heuer erstmals eine mehrwöchige Aktion, bei der kostenfreie Sicherheits-Checks für alle Zweiräder angeboten werden. Kooperationspartner ist der ÖAMTC Kärnten, der die fachmännische Überprüfung von 12. April bis 7. Mai an allen acht ÖAMTC Stützpunkten anbietet.

Dabei kontrollieren Experten vor allem Beleuchtung, Bremsen, Fahrradketten und Bereifung sowie bei Motorrädern auch die Karosserie, Anbauteile sowie den Motor. „Eine Überprüfung dauert nur rund 20 Minuten und danach ist das Zweirad wieder für den Verkehr einsatzbereit“, weiß ÖAMTC Kärnten Präsident Johann Mutzl. Eine Terminvereinbarung für den Zweirad-Check ist nicht erforderlich. TeilnehmerInnen erhalten einen Prüfbogen, der sie bei der nötigen Wartung unterstützt.

Besonders im Fokus der Aktion stehen Fahrräder und E-Bikes, weil hier noch sehr selten an einen Frühjahrs-Check durch Profis gedacht wird. „Wir verfolgen mit dem Radmasterplan das Ziel, den Anteil der Alltagsradler deutlich zu erhöhen. Das muss aber auch mit Radsicherheit einhergehen“, ist Landesrat Martin Gruber überzeugt, der weiters erklärt, dass so ein Sicherheitscheck bei den Zweirädern einfach für die KärntnerInnen in Zukunft dazugehören soll, wie das regelmäßige Service beim Auto oder der Frühjahrsputz beim Haus.

Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig erläutert: „Neben einer riskanten Fahrweise ist auch der technische Zustand ein zusätzliches Risiko für Unfälle. In Kärnten passieren immerhin fast vier von zehn Unfällen im Verkehr mit Zweirädern“. Gemessen an allen Verkehrsunfällen mit Personenschaden passieren rund 37 Prozent mit Zweirädern, rund 15 Prozent alleine mit dem Fahrrad. „Gerade bei Fahrradunfällen ist die Dunkelziffer jedoch hoch, da viele nicht gemeldet werden“, so die Landesräte. Besonders E-Bikes spielen zunehmend eine Rolle im Unfallgeschehen.

Quelle: Land Kärnten, Fotohinweis: Büro LR Schuschnig/Taltavull

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