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Griffen

Betreutes Wohnen: Spatenstich für zukunftsweisendes Wohnmodell in Griffen

LHStv.in Beate Prettner (2.v.r.), LHStv.in Gaby Schaunig (3.v.r.), Bgm. Josef Müller (2.v.l.) mit Andreas Jesse (autArK GF, g.l.) und Vertretern des Wohnbauträgers beim Spatenstich des Wohnverbunds in Griffen. ©Büro LHStv.in Prettner

Der Wohnbedarf für Menschen mit Beeinträchtigung steigt stetig. Bis 2023 werden in Kärnten 32 Projekte mit rund 265 Wohnplätzen realisiert werden. Der Großteil wird bereits bis Herbst 2022 umgesetzt sein – und zwar quer durch alle Bezirke Kärntens. Heute gab es den Spatenstich für den Wohnverbund in Griffen.

„Der Spatenstich für den Wohnverbund in Griffen ist dabei ein ganz besonderer – er steht für ein Modell von unterschiedlichsten Formen des betreuten Wohnens“, erklärt Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner heute, Donnerstag, im Vorfeld des heutigen Baustarts in Griffen.

In dem Wohnverbund in Griffen werden 16 Wohnplätze zur Verfügung stehen: Dabei handelt es sich um acht vollbetreute Plätze inklusive Nachtdienst; um sechs teilbetreute Plätze sowie um zwei Trainingswohnungen. „In diesen Trainingswohnungen werden Menschen mit Beeinträchtigung in einem letzten Übergang zum selbständigen Wohnen begleitet“, so Prettner.

Errichtet wird das Objekt von der gemeinnützigen Bauvereinigung Drau Wohnbau mit Mitteln der Kärntner Wohnbauförderung. Die Gesamtbaukosten für die insgesamt 16 Wohnungen, von denen acht für den Wohnverbund zur Verfügung stehen, betragen drei Millionen Euro. Als Trägerorganisation wird autArK fungieren: 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden hier beschäftigt sein. „Die laufende Tagsatzfinanzierung erfolgt über das Sozialreferat – wir sprechen von rund 200 Euro pro Klient und Tag“, informiert Prettner.

Abgesehen von der demografischen Entwicklung sei ein deutlicher Anstieg von jungen Menschen mit Mehrfachdiagnosen zu registrieren. „Dabei handelt es sich um junge Menschen mit einer geistigen Behinderung, die aufgrund einer zusätzlichen psychiatrischen Erkrankung oder extremen Verhaltensauffälligkeiten in ihrem derzeitigen Lebensumfeld nicht adäquat betreut werden können“, so die Sozialreferentin. Zudem würde auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Autismusdiagnosen stetig wachsen. „Es ist daher unabdingbar, kontinuierlich in betreute Wohnprojekte zu investieren“, sagen Prettner und Schaunig.

Der Wohnverbund Griffen soll spätestens Anfang 2023 eröffnet werden. Bei idealem Bauverlauf ist die Eröffnung sogar schon im Herbst 2022 möglich.

Quelle: Land Kärnten

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