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Fahnen vor Amtsgebäuden der Landesregierung auf Halbmast: In Gedenken an Corona-Todesopfer

Anlässlich des heutigen Gedenkens an die 10.000 Toten, die das Coronavirus in Österreich seit Ausbruch der Pandemie gefordert hat, werden auch die Fahnen vor den Amtsgebäuden der Kärntner Landesregierung auf Halbmast gesetzt. „Wir möchten an dieser Stelle allen Hinterbliebenen, allen Trauernden unser Mitgefühl aussprechen“, wenden sich LH Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner explizit an die Angehörigen der 768 an Corona Verstorbenen in Kärnten. „Unser tiefes Beileid.“

„In dieser aufwühlenden und verstörenden Zeit innezuhalten – und als Gemeinschaft der Toten zu gedenken, ist ein wichtiges und richtiges Zeichen“, machen Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner deutlich. 768 Menschen seien allein in Kärnten an oder mit Covid19 gestorben. Nicht zu reden von jenen zig-Tausenden Menschen, die unter den Folgen der Pandemie noch lange leiden werden – gesundheitlich oder sozial, betonen Kaiser und Prettner. „Bei allen Diskussionen und Auseinandersetzungen, die unsere Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie mit sich bringen, ist es an der Zeit, dass wir uns, dass die Politik genau wie jede und jeder Einzelne sich selbst zurücknimmt und besinnt, um der vielen Toten und ihren Angehörigen Respekt zu zollen“, sagt Kaiser. Hinter jedem einzelnen Verstorbenen würden viele Trauernde stehen – „seien wir in Gedanken bei ihnen und geben wir ihnen Halt“, so Prettner.

Das gemeinschaftliche Gedenken der heimischen Politikspitze zusammen mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen sei mehr als ein symbolischer Akt, heißt es seitens des Landes: „Er kann und wird uns allen Kraft geben, uns weiterhin und unermüdlich gegen die Pandemie zu stemmen. Noch ist der Kampf nicht gewonnen. Noch bedarf es weiterer Kraftakte, weiterer Beharrlichkeit“, sind LH Kaiser und die Gesundheitsreferentin überzeugt. „Wir haben alle Maßnahmen zu setzen, um die Zahl weiterer Todesopfer so gering wie möglich zu halten. Dabei ist jede und jeder einzelne gefordert. Auch wenn die Dauer der Krise und die vielen Rückschläge Ungeduld und Unverständnis schüren mögen – das gemeinsame Gedenken der rund 10.000 Corona-Toten sollte allen die Dimension unseres Tuns aufs Neue bewusstmachen“, erklärt der Landeshauptmann.

Quelle: Land Kärnten Presseaussendung