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„…dann kam die Corona-Pandemie“- Eine Mutter erzählt ihr Leid und wie ihr geholfen wurde

Symbolfoto ©pixabay

Besonders in der Pandemie sind die Belastungen für Mütter mit Erwerbstätigkeit, Haushalt, Kinderbetreuung und Homeschooling enorm. Viele Frauen sind in Kurzarbeit, leiden unter finanzieller Not, haben Angst, ihren Job zu verlieren und Angst vor der Zukunft.  Anlässlich des Muttertages am 9. Mai 2021 bittet die Caritas um Solidarität mit Frauen in Not in Kärnten.

Susanne S. (alle Namen geändert) hätte nie gedacht, einmal auf die Hilfe der Caritas angewiesen zu sein. Die Kellnerin und alleinerziehende Mutter arbeitete in der Gastronomie, verdiente dank Trinkgeld gut und führte mit ihren beiden Kindern Katharina und Peter (11 und 13 Jahre alt) ein sorgenfreies, schönes Leben. Doch dann kam die Corona-Pandemie. Die Frau Anfang 30 verlor im ersten Lockdown ihren Job: „Mit dem Arbeitslosengeld kam ich nur schwer über die Runden. Ich musste auf Erspartes zurückgreifen. Das war bald aufgebraucht“, sagt Susanne.

Dankbar für Unterstützung bei der Miete   

Der Gang zur Caritas fiel ihr schwer. „Aber ich sah keinen anderen Ausweg mehr. Die Beraterin war sehr nett. Sie hat sich mit mir unsere finanzielle Situation angesehen und mir bei der Miete geholfen.“ Die Caritas sprang jetzt – ein Jahr nach der ersten Hilfe – ein weiteres Mal bei der Miete ein. Susanne ist dankbar. Denn die Situation hat sich für die junge Mutter in den letzten Monaten zugespitzt. Die Kellnerin hatte zwar im zweiten Lockdown einen Job in der Gastronomie gefunden, ihr Arbeitgeber aber auf Kurzarbeit umgestellt. „Ich verdiene jetzt fast um 200 Euro weniger. Gleichzeitig ist die Miete gestiegen. Ich weiß nicht mehr, woher ich das Geld nehmen soll. Mit dem Trinkgeld fehlt mir eine große Einnahmequelle. Das Durchhalten wird für mich und meine Kinder immer schwieriger und auch zur psychischen Belastung.“ 

So hilft die Caritas

Wie Susanne S. geht es vielen (alleinerziehenden) Müttern in Kärnten. Haushalt, Kinderbetreuung, Homeschooling, Kurzarbeit, finanzielle Not, Sorge vor Jobverlust und Zukunftsängste: Der andauernde Druck, alles (alleine) stemmen zu müssen ist, zu groß. „Unsere Mitarbeiter*innen in den Lebens- und Sozialberatungsstellen sehen die Not und handeln. Wir stehen Menschen bei finanziellen Problemen ebenso wie bei psychischen Belastungen zur Seite. Für viele hilfesuchende Mütter ist ein Gespräch oft der letzte Strohhalm“, weiß Caritasdirektor Ernst Sandriesser.

Caritasdirektor Ernst Sandriesser bittet um Spenden: „Nehmen wir gemeinsam Müttern in Kärnten Angst und Sorgen, damit sie in dieser fordernden Zeit nicht verzweifeln!“ © Caritas, Johannes Leitner

Spenden unterstützten 281 Kärntner Familien mit 548 Kindern

Die Unterstützung durch die Caritas ist umfangreich: Hilfesuchende Frauen erhalten Zuspruch und Zuversicht bei psychischen Belastungen. Bei finanziellen Problemen gibt es Hilfe in Form von Zuschüssen bei Mietrückständen und Stromkosten, Windeln, Babyprodukten und des Corona-Nothilfepakets. „Im vergangenen Jahr konnten wir dank Ihrer Spenden für unseren „Mütter in Not-Fonds“ 281 Familien mit 548 Kindern in Kärnten auf unterschiedlichste Weise unter die Arme greifen!“

Caritasdirektor Sandriesser dankt allen SpenderInnen herzlich für die Unterstützung und bittet anlässlich des Muttertages am 9. Mai 2021 die KärntnerInnen erneut um Solidarität mit Müttern in Not im Land: „Wir blicken mit Sorge in die Zukunft und brauchen weiterhin Ihre Unterstützung, um rasch und effizient helfen zu können! Bitte helfen Sie gerade jetzt zum Muttertag! Nehmen wir gemeinsam Müttern in Kärnten Angst und Sorgen, damit sie in dieser fordernden Zeit nicht verzweifeln!“  

Hier bekommt man alle anfälligen Infos zu der Kampagne „Müttern im Land Hoffnung schenken“.

Quelle: Caritas Kärnten

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