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„Internationaler Tag für mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen“: Unfallzahlen weiter rückläufig

Symbolfoto ©pixabay

Der heutige 10. Juni ist der „Internationale Tag für mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen“. Obwohl die Sicherheit im Netz der ÖBB steigt und die Unfallzahlen sinken, gab es 2020 insgesamt 66 Zusammenpralle bzw. Unfälle an Eisenbahnkreuzungen in Österreich, fünf davon in Kärnten. Zwölf Personen verloren im Vorjahr österreichweit bei Unfällen an Eisenbahnkreuzungen ihr Leben, eine Person in unserem Bundesland. Um mehr Sicherheit zu gewährleisten, wurden und werden seitens den ÖBB verschiedene Maßnahmen umgesetzt.

Die häufigsten Unfallursachen sind Unachtsamkeit und Ablenkung der VerkehrsteilnehmerInnen, heißt es seitens der ÖBB. „Auch Gewohnheit macht blind: Gerade ortsansässige Personen, die täglich Eisenbahnkreuzungen queren, sind besonders gefährdet. Ignorieren AutofahrerInnen Stopptafeln oder Lichtzeichenanlagen mit oder ohne Schranken an Eisenbahnkreuzungen, endet das oftmals böse. Denn Züge können weder ausweichen, noch zeitgerecht vor einem plötzlich auftretenden Hindernis stehen bleiben.“

Mehr Sicherheit

Zahlreiche unbeschränkte Bahnübergänge wurden mit Schrankenanlagen ausgestattet und immer mehr Kreuzungen mit Rotlichtanlagen werden mit Radargeräten (in Kärnten 15 Stück) überwacht.

Gab es im Jahr 2000 noch knapp über 6.000 Eisenbahnkreuzungen, so wurde die Anzahl mit derzeit 3.087 im österreichischen Netz der ÖBB nahezu halbiert. Durchschnittlich werden jährlich 25 Eisenbahnkreuzungen aufgelassen, letztes Jahr waren es mit 56 mehr als doppelt so viele wie im langjährigen Durchschnitt. Die meisten Auflassungen gab es 2020 unter anderem zwischen den Streckenabschnitt Bleiburg und Klagenfurt Hauptbahnhof. Hier wurden fünf Eisenbahnkreuzungen aufgelassen. Weitere sollen in Kärnten folgen.

Was tun, wenn man vom Schranken eingesperrt wird?

Sollte man vom Schranken eingesperrt werden, hilft nur noch Gas geben. Die Schrankenbäume sind so konstruiert, dass sie beim Durchfahren nachgeben. Manchmal kann das Auto den Schranken auch einfach hochdrücken. Nach dem Durchfahren des Schrankens muss der Schaden der Polizei und der Kfz-Versicherung gemeldet werden.

Quelle: ÖBB Pressestelle

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