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Wieso es 2021 keinen Wiesenmarkt gibt – wir haben die Infos

©bleiburgerwiesenmarkt.at

Die Stadtgemeinden Bleiburg mit Bürgermeister Stefan Visotschnig, Sankt Veit an der Glan mit Bürgermeister Martin Kulmer und Wolfsberg mit Bürgermeister Hannes Primus mussten heute mitteilen, dass nach der bereits erfolgten Absage des Villacher Kirchtags nun auch der Bleiburger Wiesenmarkt, der St. Veiter Wiesenmarkt und der Wolfsberger Kolomonimarkt auch heuer nicht stattfinden werden. In einem Pressestatement geben sie den Grund bekannt.

Wie die Bundesregierung verlautbarte, wird es am kommenden Donnerstag, den 1. Juli, in allen Bereichen Lockerungen geben. Auch bei sogenannten „Gelegenheitsmärkten“ unter die die beiden Wiesenmärkte und der Kolomonimarkt fällt.

Bleiburger Wiesenmarkt 2018 ©Arthur Ottowitz

Diese Volksfeste finden seit Jahrhunderten auf Grundlage der geltenden Marktordnungen der jeweiligen Gemeinden statt und sind eine untrennbare Mischung aus den Bereichen “Krämermarkt”, “Vergnügungspark (Schausteller, Gastronomiebetriebe)” und “Gewerbeausstellung”. Für diese Märkte gelten derzeit nunmehr unter anderem, dass Besucher einer 3G-Kontrolle unterzogen und registriert werden. Ebenso muss eine Bewilligung der Gelegenheitsmärkte durch die örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde unter Vorlage der zu erwartenden Besucherzahlen eingeholt, sowie ein umfangreiches Präventionskonzeptes vorgelegt werden.

Wir haben uns in den vergangenen Monaten intensiv bemüht, die Durchführung unserer Volksfeste unter den Bedingungen der weltweiten Corona-Krise zu ermöglichen. Leider ist die COVID-19 Pandemie weder medizinisch noch rechtlich vorbei. So sehen wir uns schweren Herzens gezwungen, nunmehr diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen.

Die Bürgermeister Stefan Visotschnig, Martin Kulmer und Hannes Primus

Vertreter der Stadtgemeinden Bleiburg, St. Veit und Wolfsberg sowie der jeweils zuständigen Bezirkshauptmannschaften haben nun in einer gemeinsamen Sitzung die Möglichkeit der Abhaltung der Volksfeste unter den nunmehrigen rechtlichen Voraussetzungen erörtert.

Dabei wurde festgestellt, dass die Notwendigkeit der Durchführung der 3G-Kontrolle vor Betreten des Marktgeländes und die Erfassung der Kontaktdaten der Besucher eine Umzäunung des jeweiligen Marktgeländes und die Errichtung von zahlreichen Kontrollstellen bei den Eingängen erfordern würde.

Da bei den Wiesenmärkten kein Eintritt eingehoben wird und somit vorab keinerlei Besuchererfassung – wie etwa bei Veranstaltungen mit Ticketvorverkauf – möglich ist, erscheint daher die Durchführung dieser Kontrollen aus zeitlicher und sicherheitstechnischer Sicht unmöglich.

Unsere Wiesenmärkte wurden in der Vergangenheit von mehreren zehntausenden (!) Menschen unterschiedlichster Altersgruppen aus Kärnten und den umliegenden Regionen im In- und Ausland pro Tag besucht.

Die Bürgermeister Stefan Visotschnig, Martin Kulmer und Hannes Primus

Die 2. COVID-19-Öffnungsverordnung tritt mit 31. August 2021 außer Kraft. Eine Einschätzung der im jeweiligen Veranstaltungszeitraum geltenden COVID-19-Rechtslage ist aus heutiger Sicht unmöglich. Es könnten sowohl weitere Lockerungen, aber auch wieder Verschärfungen der derzeit geltenden Rechtsvorschriften erfolgen. Die damit verbundenen finanziellen Risiken sind nicht kalkulierbar und daher auch nicht zu verantworten.

Ebenso wenig lässt sich die epidemiologische Situation im kommenden Herbst vorhersehen. „Wir hoffen, dass die für Herbst befürchtete weitere Ausbreitung der “Delta-Variante” nicht eintreffen wird. Da derart große Volksfeste zumindest eine Vorbereitungszeit von 2 bis 3 Monaten erfordern, muss für Aussteller und Veranstalter eine Planungssicherheit gegeben sein.“

Gemeinden bitte um Verständnis für die getroffenen Entscheidungen

„Im Sinne der Marktfahrer, Schausteller-, Gastronomie- und Gewerbebetriebe aber auch der Besucher und Freunde unserer Volksfeste hoffen wir auf ehebaldige Entspannung der weltweiten gesundheitlichen Situation und damit verbunden auf die Möglichkeit, unsere Märkte ab dem nächsten Jahr wieder in gewohnter Weise durchführen zu können“, so die drei Bürgermeister aus Bleiburg, St. Veit an der Glan und Wolfsberg abschließend.

Quelle: Pressestatement bleiburgerwiesenmarkt.at

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