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Nach 13 Arbeitsjahren telefonisch gekündigt: AK erstritt 33.600 Euro Abschlagszahlung

Eine Kärntnerin wurde ohne Angaben von Gründen nach 13 Jahren gekündigt – per Telefon. Sie wandte sich an die Arbeiterkammer. Diese zog vor Gericht… Eine in Teilzeit beschäftigte Kärntner Arbeitnehmerin wurde nach rund 13 Jahren plötzlich und ohne Angaben von Gründen gekündigt. Zuvor wurde der Frau noch Kurzarbeit in Aussicht gestellt. Nach der Kündigung, die…

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Eine Kärntnerin wurde ohne Angaben von Gründen nach 13 Jahren gekündigt – per Telefon. Sie wandte sich an die Arbeiterkammer. Diese zog vor Gericht…

Eine in Teilzeit beschäftigte Kärntner Arbeitnehmerin wurde nach rund 13 Jahren plötzlich und ohne Angaben von Gründen gekündigt. Zuvor wurde der Frau noch Kurzarbeit in Aussicht gestellt. Nach der Kündigung, die vom Arbeitgeber per Telefon ausgesprochen wurde, wandte sich die Dienstnehmerin an die Experten des Arbeitsrechts der Arbeiterkammer Kärnten.

Kündigung wurde gerichtlich angefochten

„Aufgrund der schlechten Chancen am Arbeitsmarkt in naher Zukunft eine neue Arbeitsstelle zu finden sowie die Betreuungspflicht eines minderjährigen Kleinkindes, wurde die Kündigung als sozial ungerechtfertigt eingestuft“, erklärt Wolfram Wiegele, AK-Arbeitsrechtsexperte. Eine Abschlagszahlung in der Höhe von 33.600 Euro und eine Ausstellung eines qualifizierten Dienstzeugnisses wurde für die Dienstnehmerin erstritten

„Langjährige Treue sollte belohnt werden und nicht mit einer Kündigung enden. Der Rechtsschutz der Arbeiterkammer Kärnten hilft allen Arbeiterkammer-Mitgliedern kostenlos!“

AK-Präsident Günther Goach, APA

Quelle: AK Kärnten, APA Meldung am 24. August 2021

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  • Online: 24.08.2021 - 10:12
  • Edit: 24.08.2021 - 10:13

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