Interview

VK24-Interview: Völkermarkter Influencerin hautnah

Schon einmal was von „inna_.i“ gehört? inna_.i heißt eigentlich Corinna, ist 27 Jahre alt und wohnt in Völkermarkt. Corinna ist Influencerin. Zu finden seit 2017 auf Instagram, ist sie mit ihren bereits rund 12.000 Followern für viele User keine Unbekannte. Bei einem kühlen Getränk auf der Dachterrasse der Burg-bar, cafe, lounge am Klopeiner See stand sie VK24 Rede und Antwort.

Ein paar Klicks auf Instagram, Youtube und Co. reichen und man sieht sie schon – die Influencer. Viele von ihnen versuchen einen in ihren Familienalltag mitzunehmen, andere geben Beautytipps oder sehen einfach nur schön aus. Influencer gehören zum Alltag. Sie unterhalten ihre Follower, oder die die es noch werden wollen, mit meist interessanten Content (Inhalt). Eines haben aber alle Influencer gemeinsam: Je mehr Follower sie haben, umso erfolgreicher sind sie. Denn für diejenigen, die es nicht wissen: als erfolgreicher Profi-Influencer kann man Geld verdienen. Sogar soviel, dass man davon leben kann. Das funktioniert natürlich nicht von heute auf morgen. Dazu gehört ein ordentlicher Batzen Zeit, Energie, Ausdauer und natürlich spannender Content.

Wir freuten uns Corinna am Klopeiner See kennenzulernen ©VK24

Die Völkermarkterin hat sich sehr intensiv mit Instagram beschäftigt. Ihre Anfänge startete die Autoliebhaberin (dazu später mehr) mit täglichen Posts von Fotos und Storys auf Instagram, und das ein ganzes Jahr hindurch. In Zahlen bedeutet das: 349 Beiträge(!). Angefangen hat Corinna mit Posts über ihre Einrichtung, Essen und sich selbst. „Irgendwann ist es zur Sucht geworden, dann habe ich immer mehr gepostet, war immer öfter auf Instagram.“ Es folgten weniger Einrichtungs- und Essenposts, dafür mehr Fotos von sich selbst. Momentan verbringt Corinna insgesamt rund vier Stunden am Tag auf ihrem Instragramprofil.

Corinna folgten immer mehr Menschen. Aktuell sind es rund 12.000 Leute auf ihrem öffentlichen Instagramprofil. Wie sie uns erzählt, sind es aber nicht alles „echte“ Personen. „Ich habe auch Fake-Profile dabei, die einfach wissen wollen, was ich mache“, erklärt sie. Wer hinter den Fake-Profilen steckt, weiß Corinna nicht. Von zu gekauften Follower nimmt „inna_.i“ jedoch komplett Abstand.

Ihr Instagramprofil ist bepackt mit tollen, individuell geschossenen und authentischen Fotos. Die meisten, wie sie sagt, sind spontan gemacht worden. Natürlich findet man sie auch in freizügigeren Posen. Das hat Corinna aber viel Überwindung gekostet. „Ich war eigentlich nie zufrieden mit meiner Figur. Irgendwann ist der Punkt gekommen wo ich gesagt habe: jetzt muss der Schalter kippen. Ich bin schön so wie ich bin und ich möchte es auch zeigen. Das hat jetzt aber nichts damit zu tun, dass ich mich „bitchy“ zeigen will. Ich will der Welt zeigen: Ich bin zufrieden mit mir, so wie ich bin und wenn es wen nicht passt, ist es nicht mein Problem!“ Kritiker sieht sie nicht als Gefahr, denn wie sie sagt, jeder hat seine Meinung. Sie geht bei Kritik auch nicht auf Angriff.

Selbstbewusst antworte Corinna auf unsere Fragen ©VK24

Was auf ihrem Profil erkennt, ist ihre Liebe zu Tätowierungen und Autos fast grenzenlos. Das Thema Autos beschäftigt sie schon seit jungen Jahren. Ihr Vater nahm sie mit auf die jährlich stattfindenden GTI-Treffen. Filme wie „The Fast and The Furious“ prägten ihre Jugend. Auch in ihrem eigentlichen Job ist sie in der Automobilbranche zu finden: „Ich liebe diese Arbeit und würde sie nie gegen eine andere eintauschen wollen.“

Als Profi-Influencer sieht sie sich dennoch nicht, aber ihr Ziel ist es als Influencer zu wachsen. „Wenn ich es schaffen sollte, mir in den nächsten paar Monaten weiterhin etwas aufzubauen, möchte ich auf alle Fälle weitermachen“, so Corinna. Jedem, der auch mit dem Gedanken spielt, ein Influencer zu werden, empfehlt sie: „Man muss sehr viel Zeit mit damit verbringen. Vor einem Jahr bekam man auf Instagram leichter Reichweite und Follower als heute. Die Richtlinien auf Instagram sind zum Beispiel: Ein Foto ist gut, ein Video ist besser, da es immer höher gerankt wird. Ein Reel ist momentan das „over the top“. Das heißt also posten, posten, posten. Fünf bis zehn Storys und einen Betrag am Tag und zwei bis drei Reels in der Woche – damit kommt man immer weiter und die Reichweite wird größer.“

Quelle: VK24, Interview