Bleiburg

Bleiburger Sportanlagen bekommen neues Bewässerungssystem

Bisher wurden in der Stadtgemeinde Bleiburg der Sportplatz, die Tennisplätze und der Rasen im Freibad über das öffentliche Trinkwassersystem bewässert. Künftig soll dies eine effiziente, automatische Bewässerungsanlage übernehmen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 202.500 Euro die von Bund, Land und der Stadtgemeinde gemeinsam finanziert werden.

„Der Wasserbezug für die Bewässerung der Sportanlagen und des Freibad erfolgte bisher über das öffentliche Trinkwassersystem“, erklärt Vizebürgermeister und Sportreferent Daniel Wrießnig. Bei Wassermangel musste die Bewässerung der Sportanlagen immer wieder eingestellt werden, was zur Austrocknung der Rasenflächen, und damit verbundenen Schäden, führte. Aus diesem Grund wurde das Projekt für eine automatische Bewässerung der genannten Anlagen ins Leben gerufen. „Die Planungen dafür erstrecken sich bereits über einige Jahre“, so Wrießnig.

Am Sportplatz und Trainingsplatz wurde das Bewässerungssystem bereits installiert. ©KK

Das neue Projekt im Detail

Die Genehmigung für dieses Projekt wurde im Vorjahr einstimmig im Gemeinderat beschlossen. Nach eingehenden Verhandlungen mit den zuständigen Stellen des Landes und der Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt einigte man sich das Wasser für das Bewässerungssystem aus dem anbei befindlichen Feistritz-Bach zu entnehmen. Die „Entnahmerichtlinien“ wurden ganz genau definiert. Das Bachwasser für das neue Bewässerungssystem wird in einem 45000 Liter-Tank am Sportgelände gespeichert. „Fortgesetzt werden die Arbeiten, an der Tennisanlage (TC SVG Bleiburg) und im Freibad noch im September“, so Wasserreferent Stadtrat Johann Rigelnik, der sich mit der Projektumsetzung über eine beachtliche und ökonomische Entlastung der öffentlichen Trinkwasserversorgung freut.