Eberndorf

Eberndorf: 36. Tagung des Ramsar-Komitees

Die Ramsar-Konvention, das Übereinkommen über Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung (insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel), ist eines der ältesten internationalen Vertragswerke zum Naturschutz. Heuer wurde das Übereinkommen 50 Jahre alt. Österreich trat der Ramsar-Konvention im Jahr 1983 bei. Nun tagte das Nationale Ramsar-Komitee zum 36. Mal. Diesmal im Stift Eberndorf.

„Ich freue mich, dass die Tagung im Jubiläumsjahr der Ramsar-Konvention in Kärnten stattfindet. Von den 23 Ramsar-Gebieten in Österreich befinden sich schließlich fünf in Kärnten: Sablatnigmoor, Autertal/St. Lorenzener Hochmoor, Hörfeld Moor, die Moor- und Seenlandschaft Schiefling-Keutschach und die Obere Drau“, so Naturschutz-Landesrätin Sara Schaar. Die Begrüßung im Rahmen der Tagung nahm LAbg. Alfred Tiefnig, Obmann des Ausschusses für Naturschutz, Energie und Umwelt im Kärntner Landtag, in Vertretung von Sara Schaar vor.

Eine Exkursion führte die TagungsteilnehmerInnen auch ins Sablatnigmoor, von der sich alle begeistert zeigten. Ramsar-Gebiete zeichnen sich durch eine besondere Artenvielfalt und Biodiversität aus. Sie sind nicht nur wichtige Lebensräume, sondern auch essenzielle Wasser- und CO2-Speicher.

Ein weiterer Schwerpunkt der zweitägigen Tagung war die „Österreichische Moorstrategie 2030“, die derzeit erarbeitet wird. Es handelt sich dabei um eine strategische Grundlage zum Moorschutz. Eine gemeinsame nationale Moorstrategie, welche sich an der EU-Biodiversitätsstrategie orientiert, verbessert die Chancen auf EU-Fördergelder für Moorprojekte.

Quelle: Land Kärnten, Foto: GDE Eberndorf

Quelle: Marktgemeinde Eberndorf