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LWK-Wahl: Spitzenkandidat Franz Matschek will Fairness für Bauern

Nur noch wenige Tage bis zur Landwirtschaftskammer-Wahl in Kärnten. Kammerrat Franz Matschek tritt als landesweiter Spitzenkandidat der SPÖ Bauern und als Spitzenkandidat im Bezirk Völkermarkt für eine existenzsichernde, nachhaltige und umweltgerechte Agrarpolitik ein. Und dazu steht er voll und ganz!

Franz Matschek ist 53 Jahre alt, wohnt in Attendorf bei Völkermarkt und betreibt dort ein Landwirtschaft für Getreide- und Maisproduktion. Seit einem Jahrzehnt macht er sich bereits als Kammerrat in der Landwirtschaftskammer Kärnten für die Interessen der Land- und Forstwirte stark. Bei der jetzigen Landwirtschaftskammer-Wahl tritt er erneut als Landesspitzenkandidat der SPÖ Bauern an und ist zudem Spitzenkandidat im Bezirk Völkermarkt.

Vereint Erfahrung und Kompetenz: Franz Matschek ist seit zehn Jahren Kammerrat in der Landwirtschaftskammer Kärnten ©Varh

„Er kennt die Anliegen der Land- und Forstwirte aus erster Hand. Er ist eine starke Persönlichkeit und setzt sich für die Aufgaben und die Sorgen der Bäuerinnen und Bauern zu hundert Prozent ein“, sagt SPÖ-Bezirksvorsitzender Jakob Strauß über Franz Matschek.

Franz Matschek als Spitzenkandidat…

Franz Matschek tritt zum hundert Prozent für eine existenzsichernde, nachhaltige und umweltgerechte Agrarpolitik ein. „Einer unserer Leitsätze lautet: mit jedem Bissen ein gutes Gewissen“, betont Matschek. In der Pandemie gewinnt genau das an Bedeutung, wofür die SPÖ Bauern seit Jahren ihre Stimme erheben: Regionalität. „Wir haben schon im Jahr 2019 die Herkunftskennzeichnung bei bäuerlichen Produkten gefordert. Jetzt vor der Wahl springen plötzlich alle darauf auf“, erklärt er.

Faire Produkte – faire Preise! ©Varh

Kein Platz für Ungerechtigkeit

Franz Matschek weiß, dass faire Produkte faire Preise zur Folge haben müssen. Als Beispiel führt er den Schweinepreis an. „Wir haben Preise wie zu Großvaters Zeiten“, kritisiert er. Früher kostete ein Schwein mit 120 Kilogramm 1.920 Schilling, heute sind es 150 Euro. „Das heißt, der Preis ist quasi unverändert geblieben“, bedauert Matschek. Wenn vor allem Nebenerwerbsbauern mit dem Einkommen kein Auskommen finden, sind sie gezwungen, ihre landwirtschaftliche Tätigkeit aufzugeben. In diesem Zusammenhang stößt Matschek eine soziale Ungerechtigkeit sauer auf. „Die doppelte Krankenversicherung im Nebenerwerb muss endlich ein Ende haben. Warum müssen Landwirte im Nebenerwerb doppelt zahlen, wenn sie eine Krankenleistung nur einmal in Anspruch nehmen können?“, fragt sich Matschek.

Umdenken im Förderwesen gefordert

Benachteiligungen ortet er auch im Förderwesen. „Es braucht endlich ein Umdenken: Gefördert werden sollte nicht der Bauer mit den meisten Hektaren, sondern der Bauer, der verlässliche, regionale Spitzenqualität produziert“, fordert Matschek. Bisher bleiben Kleine auf der Strecke, weil aktuell mehr Hektar mehr Geld bedeutet. „Es ist nicht möglich, von dem Produkt, das man produziert, zu leben“, schlussfolgert Matschek. Kein gutes Haar lässt er an Bauernbund und ÖVP. „Nahezu all diese Themen behandelt der Bauernbund jetzt auf einmal im Wahlkampf. Dabei hätten es Bauernbund und ÖVP in der Landwirtschaftskammer und in der Bundesregierung all die Jahre in der Hand gehabt, all diese Missstände zu beseitigen. Das ist nicht geschehen“, nimmt sich Matschek kein Blatt vor den Mund.

Eine Stimme für die persönliche Zukunft

Er appelliert an Land- und Forstwirte, am 7. November 2021 von ihrem Stimmrecht gebrauch zu machen. „Wenn sie dann in der Wahlkabine stehen, sollten sie bedenken: Sie geben nicht nur einer Wahlliste ihre Stimme, sondern stimmen über ihre eigene, ganz persönliche Zukunft ab“, stellt Matschek abschließend klar.

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