Das Bienengesundheitsmobil ist mit dem nötigen Equipment zur Seuchenbekämpfung vor Ort ausgestattet. Dazu zählen neben Schutzausrüstungen, diverse Lösungen und Substanzen zur fachgerechten Reinigung und Desinfektion, Behälter zum Transport der Bienen sowie Gerätschaften zum Ausbrennen. Kommt es zu einem Einsatz, rücken ein Sachverständiger und der zuständige Amtstierarzt des Bezirkes mit dem Bienengesundheitsmobil aus.
Wichtig: Das Mobil kann von Privaten nicht selbst geordert werden, sondern die Anforderung erfolgt bei Verdachtsbestätigung durch den Amtstierarzt. Denn jeder Verdachtsfall von hochinfektiösen Bienenkrankheiten muss bei der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörde gemeldet werden. Dazu zählen neben der Amerikanischen Faulbrut auch der Befall durch den kleinen Bienenstockkäfer, die Tropilaelapsmilbe sowie Varroamilbe.
„Diese mobile Erste Bienenhilfe ist ein wichtiger Schritt zur effektiven und nachhaltigen Bekämpfung sowie Vorsorge gegen Bienenkrankheiten. Damit wollen wir die Gefahr der Weiterverbreitung solcher Krankheiten künftig eindämmen“, erklärt der zuständige Landesrat Martin Gruber. Die Kosten belaufen sich auf rund 15.000 Euro, die aus dem Agrarreferat finanziert wurden.