Kärnten
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Bildungsministerium informiert:

So soll der Start ins neue Schuljahr werden

Das Bildungsministerium stellte heute die Maßnahmen für das Schuljahr 2022/23 vor. Das wichtigste Ziel ist es, einen kontinuierlichen Präsenzunterricht zu gewährleisten und "je nach Risikolage gezielte Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen am einzelnen Schulstandort zu setzten".

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Den Rahmen für alle in Österreich geltenden Corona-Maßnahmen bildet der Variantenmanagementplan der Bundesregierung. Nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums ist aktuell in den ersten Septemberwochen in den Schulen von Szenario 2 auszugehen. Somit sieht der Plan für den Schulstart wie folgt aus:

Eingangsphase mit freiwilligem Testangebot am Schuljahresbeginn

Die SchülerInnen sollten nach Möglichkeit am ersten Schultag bereits mit einem gültigen (PCR)-Test an die Schule kommen. Darüber hinaus werden in der ersten Schulwoche am Montag, Dienstag und Mittwoch an allen Schulen Antigentests angeboten, die von SchülerInnen, Lehrkräften und Verwaltungspersonal freiwillig genutzt werden können. Bei SchülerInnen unter 14 Jahren ist auch bei freiwilliger Teilnahme eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigen erforderlich.

Für die zweite Schulwoche erhalten alle SchülerInnen die das möchten, drei Antigen-Schnelltest für die Verwendung zu Hause, damit sie sich z.B. Sonntagabend oder Montag Früh testen können.

Verkehrsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Schulbereich

Für SchülerInnen der Primarstufe, für die ein positives Testergebnis auf SARS-CoV-2 vorliegt, gilt – egal ob sie Symptome zeigen oder nicht – ein generelles Betretungsverbot der Schule, da davon ausgegangen wird, dass Kinder in diesem Alter eine Maske nicht während der gesamten Unterrichtsdauer korrekt tragen können. Das Betretungsverbot gilt in der Primarstufe auch für externe Personen. Ausgenommen davon sind Begleitpersonen für Minderjährige.

Für SchülerInnen ab der Sekundarstufe I, für Lehr- und Verwaltungspersonal sowie für externe
Personen, die ein positives Testergebnis auf SARS-CoV-2 haben, jedoch symptomfrei und deshalb nicht krank gemeldet sind, gilt die Verpflichtung zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske im gesamten Schulgebäude sowie im Freien, wenn kein Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen gehalten
werden kann.

Treten Symptome auf (Husten, Heiserkeit etc.), so haben sie sich wie bisher krank zu melden, zu Hause zu bleiben und eine ärztliche Bestätigung vorzulegen.

Den symptomfreien SchülerInnen, Lehr- bzw. Verwaltungspersonen mit einem positiven Testergebnis ist an der Schule ein Raum für (Masken-)Pausen zur Verfügung zu stellen. Nur in diesem Raum darf die FFP2-Maske abgenommen werden. Es ist auf besondere Hygienemaßnahmen in diesem Raum zu achten (u.a. Information und Einbindung des Reinigungspersonals, ausreichende Reinigung bzw. Desinfektion, häufiges Lüften).
Symptomfreie SchülerInnen kann das stundenweise Fernbleiben aus begründetem Anlass bzw. wichtigen Gründen genehmigt werden, wenn das Tragen der FFP2- Maske ansonsten unzumutbar lange ununterbrochen notwendig wäre. Eine vorzeitige Aufhebung der Verkehrsbeschränkung ist ab dem fünften Tag möglich. Dazu muss eine Freitestung mittels PCR-Test (negativ oder CT-Wert ≥30) erfolgen.

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  • Online: 29.08.2022 - 13:36