Um betroffenen Versicherten und deren Angehörigen zu helfen, setzt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) auf eine Doppelstrategie: Eine hochwertige medizinische Versorgung für ganz Österreich, ergänzt durch Beratungs- und Betreuungsnetzwerke in allen Regionen.
Bundesweit einheitliches Vorgehen
So gibt es erstmals ein bundesweit einheitliches Vorgehen bei der Erstattung von Antidementiva aus dem sogenannten Grünen Bereich – also bei bewilligungsfrei verschreibbaren Medikamenten. Die Neuregelung ist für PatientInnen und deren Angehörige eine wesentliche Erleichterung, weil sie nicht mehr wie bisher halbjährlich einen Facharzt konsultieren müssen. Der/die Allgemeinmediziner/in kann die Weiterverschreibung durchführen. Mit der bundesweit einheitlichen Empfehlung von medizinischen Leitlinien für die hausärztliche Praxis („Demenz im Alter“) konnte die ÖGK einen weiteren großen Meilenstein setzen.
Helfende Netzwerke vor Ort
Die zweite wesentliche Säule für ein gutes Leben mit Demenz heißt Beratung und Begleitung. Im Sinne einer integrierten Versorgung pflegt die ÖGK zahlreiche Netzwerke in den Regionen – meist in Kooperation mit den Ländern bzw. Vereinen.
Das Land Kärnten hat in den vergangenen Jahren sukzessiv ihre Maßnahmen ausgebaut. Angefangen von Informations- und Servicestellen, über spezielle Schulungen für Pflegefachkräfte, Entlastungsmaßnahmen für pflegende Angehörige bis zur Sensibilisierung und Schulung von MitarbeiterInnen im öffentlichen Dienst.
Alle Infos und Unterstützungsangebote in Kärnten zum Thema Demenz gibt es im „Kärntner Pflegeatlas“ oder via Pflegetelefon unter der Nummer 0720 788999.