Kärnten
1 Minuten Lesezeit

Wie funktioniert's?

Förderaktion Reparaturbonus startet ab heute

Ab sofort kann der Reparaturbonus wieder beantragt werden. Wer ein kaputtes Elektro- oder Haushaltsgerät bei einem österreichischen Fachbetrieb reparieren lässt, erhält bis zu 200 Euro zurück.

Aufgrund mehrerer Betrugsfälle, wurde der Reparaturbonus Anfang Juli 2023 gestoppt. Ab heute wurde ein neues Sicherheitsnetz für den Bonus freigeschalten. Dabei wird der Reparaturbonus direkt an die Kunden ausbezahlt, nicht wie zuvor an die Betriebe.

Zu Verfügung steht der Reparaturbonus jeder Privatperson in Österreich. Pro Reparatur eines Elektro- und Elektronikgeräts (Geräte mit Netzkabel, Batterien, Akkus oder Solarmodulen wie Fernseher, Küchengeräte, Smartphones, E-Bikes, Bohrmaschinen …) bekommt man maximal 200 Euro der Kosten zurück. Die Höhe des geförderten Betrags liegt bei 50 Prozent der Kosten. 30 Euro zurück gibt es für einen Kostenvoranschlag.

Gut zu wissen

Nicht anspruchsberechtigt sind Geräte, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden (Rasenmäher, Autos , sowie Leuchtmittel oder Waffen). „Es darf kein Anspruch auf Garantie, Gewährleistung und auf Ersatz von Dritten (z.B. Versicherung) bestehen und die Geräte müssen sich in Ihrem Besitz befinden“, heißt es seitens des Bundesministeriums.

Wie funktioniert’s?

Der Antrag auf den Bonus kann online unter „reparaturbonus.at“ gestellt, dann heruntergeladen und digital gespeichert oder ausgedruckt werden. Mit dem Reparaturbon geht es zum Partnerbetrieb*, wo der Bon eingelöst und der Rechnungsbetrag vorab bezahlen werden muss. Die Fördereinreichung erfolgt durch den Partnerbetrieb. Die Auszahlung des Bonus erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt auf das Konto.

*Nähere Infos zu allen Partnerbetrieben im Bezirk Völkermarkt, Kärnten und auch ganz Österreich sind ebenso auf der Homepage „reparaturbonus.at“ ersichtlich.

  • Online: 25.09.2023 - 09:16