Kärnten
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Ausbau der Kinderbetreuung soll zentralen Stellenwert einnehmen

4,5 Milliarden Euro für Ausbau der Kinderbetreuung

Um 11 Uhr trat der Ministerrat zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Im anschließenden Pressefoyer wurde veröffentlicht: Die Bundesregierung investiert 4,5 Milliarden in den Ausbau der Kinderbetreuung und Kinderbildung. 

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Im Zuge der Verhandlungen zum Finanzausgleich gab es eine politische Einigung zwischen Bund und allen Ländern, um die Lücken im Angebot zu schließen: Der Ausbau der Kinderbetreuung wird im neu geschaffenen Zukunftsfonds einen zentralen Stellenwert einnehmen.

Der Fokus liegt auf dem Ausbau der Betreuungsplätze, insbesondere für unter Dreijährige, auf dem Ausbau der Öffnungszeiten bzw. der VIF-Konformität sowie auf der Verbesserung der Qualität (Fachkraft-Kind-Schlüssel, Gruppengröße, Arbeitsbedingungen der Pädagoginnen und Pädagogen).

Für den Bereich der Elementarpädagogik sind 500 Millionen Euro pro Jahr bis 2030 vorgesehen, auch über Ende der Finanzausgleichs-Periode hinaus sowie inflationsangepasst. Kärnten steht dabei 31.293.115 Euro zu. Das Geld wird zusätzlich zu der bereits bestehenden Bund-Länder Vereinbarung zur Verfügung gestellt.

 Der erste Monitoringbericht wird bis Ende März 2024 vorliegen und dann jährlich im Herbst auf Basis der aktuellsten Daten der Statistik Austria erscheinen, die das Projekt auch umsetzt. ©pixabay

Auch neu: Der Bund unterstützt die Länder auch bei den Personalkosten der Pädagoginnen und Pädagogen. Das wird erstmalig so sein und ist eine Trendwende im Bereich der Kinderbildung und –betreuung.

Insgesamt werden dafür der Bund, die Bundesländer und Gemeinden über 4,5 Milliarden Euro für die Kinderbetreuung investieren.

Eckpunkte zum neuen Kinderbetreuungs-Monitor

Da die Situation der Kinderbetreuung und -bildung in den Bundesländern und je nach regionalen Gegebenheiten sehr unterschiedlich sind, ist es wichtig, dass dort Plätze geschaffen werden oder es längere Öffnungszeiten gibt, wo sie gebraucht werden, das spielt natürlich vor allem in ländlichen Regionen eine wesentliche Rolle. Daher führt die Regierung ein neues Kinderbetreuungs-Monitoring ein, mit dem die Fortschritte sowie bestehende Versorgungslücken besser eruiert und die Mittel bedarfsgerecht, noch besser als jetzt eingesetzt werden können.

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  • Online: 29.11.2023 - 12:37