Mit 2.143 Stück wurden im Vorjahr in Kärnten so viele E-Autos wie noch nie neuzugelassen. Auch der Anteil der E-Pkw an den Pkw-Neuzulassungen erreichte mit 17,3 Prozent einen neuen Höchstwert, verdeutlicht die Mobilitätsorganisation VCÖ. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 betrug der E-Pkw Anteil an den Neuzulassungen nur 0,4 Prozent, im Jahr 2018 nur 1,5 Prozent.
Gestiegen ist sowohl die Anzahl der E-Pkw bei den privaten Haushalten als auch bei den Firmenwagen. Um das Energiesparpotenzial von E-Pkw besser auszuschöpfen, sind verstärkte Anreize zur Herstellung von sparsamen Modellen zu setzen, fordert die Mobilitätsorganisation VCÖ.
Ranking in Kärnten – die Stockerlplätze
Innerhalb Kärntens hat der Bezirk Hermagor mit 22 Prozent die Nase vorne, wie die VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Ebenfalls am „Stockerl“ sind der Bezirk Völkermarkt mit 19,7 Prozent (145 E-Pkw) vor dem Bezirk Villach Land.
In Österreich haben im Vorjahr die E-Pkw erstmals die Diesel-Pkw bei den Neuzulassungen überholt, in Kärnten war das in drei Bezirken – St. Veit an der Glan, Villach Land und Völkermarkt – der Fall. „Die Hersteller wissen seit der UN-Klimakonferenz von Paris im Jahr 2015, dass ein Ausstieg aus Erdöl und damit aus Diesel und Benzin notwendig ist, um die Zunahme der globalen Temperatur bremsen zu können. Deshalb bringen die Hersteller immer mehr Elektro-Automodelle auf den Markt. Damit wird der Anteil der E-Pkw in den nächsten Jahren weiter stark steigen“, erklärt VCÖ-Expertin Lina Mosshammer abschließend.