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St. Kanzian: Pflegeelternfest als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung

Nach sieben Jahren Pause wurde gestern, Sonntag, wieder das Familienfest für Pflegeeltern veranstaltet. Organisiert wurde das Fest von der Unterabteilung Kinder- und Jugendhilfe des Landes Kärnten, auf Initiative der zuständigen Landesrätin Sara Schaar.

Beim Pflegeelternfest: Stephanie Venier (Soziallotse „wohin“), Landesrätin Sara Schaar, Bürgermeister Thomas Krainz, Horst Struckl und Andrea Hartlieb (Kinder- und Jugendhilfe, Land Kärnten), Tina Smetanig (Walderlebniswelt), Corinna Herzele (Kinder- und Jugendhilfe, Land Kärnten), Siegfried Smetanig (Walderlebniswelt) und Huberta Holzmann (Kinder- und Jugendhilfe, Land Kärnten; von links) ©Büro LRin Schaar

„Spiel und Spaß für die ganze Familie“: Unter diesem Motto wurde gestern in der Walderlebniswelt in St. Kanzian am Klopeiner See das traditionelle Familienfest für Pflegeeltern gefeiert. Über 100 Pflegeeltern samt deren Pflegekinder konnten unbeschwerte Stunden in der Walderlebniswelt genießen und sich bei einem Essen stärken.

Es war mir ein großes Anliegen, dass unser Pflegeelternfest wieder stattfindet. Es soll ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für diese verantwortungsvolle Aufgabe sein, aber auch Raum für Austausch unter den Pflegefamilien bieten.

LRin Sara Schaar

Laufend auf der Suche nach neuen Pflegeeltern

In Kärnten gibt es derzeit 218 Pflegefamilien, die 259 Kindern in Not ein zweites, liebevolles Zuhause geben. Es herrscht eine große Nachfrage in diesem Betreuungsbereich, denn vor allem für jüngere Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihrer leiblichen Familie leben können, bieten Pflegefamilien jenes Umfeld, um in familiärer Geborgenheit aufwachsen zu können. „Daher sind wir laufend auf der Suche nach weiteren Pflegefamilien und speziell auch nach Krisenpflegefamilien, welche Kindern in Ausnahmesituationen in der Regel für acht bis zwölf Wochen Stabilität und Schutz bieten, während alle Beteiligten an realistischen und tragfähigen Zukunftsperspektiven für die Kinder arbeiten“, sagt Schaar.

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Unterstützt werden die Pflegefamilien durch Sozialarbeiter der Kärntner Jugendämter sowie durch den Pflegeelterndienst, angesiedelt im SOS-Kinderdorf Moosburg, der auch eine engmaschige psychologische Begleitung garantiert.