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Sternenbänke in St. Kanzian: Zeichen der Unterstützung für betroffene Familien

Auf Initiative von Gesundheits- und Familienreferentin Mag. Daniela Kristof steht nun auch an der Promenade am Klopeiner See und neben dem Radweg in St. Primus die „Johns Sternenbank“ von John Patrick Platzer. – Niederschwellige Hilfe für Sternenkind-Familien, die einen schweren Verlust erlitten haben.

Mag. Daniela Kristof, Initiator John Patrick Platzer und Hündin Cara ©Franz Wank

Die idyllischen Ufer des Klopeiner Sees werden nun um eine Besonderheit für mehr Rückhalt bereichert. Mit der Installation der „Johns Sternenbänke“ von Initiator John Patrick Platzer an der Promenade sowie am Aussichtspunkt neben dem Radweg in St. Primus setzt die Gemeinde St. Kanzian in Kooperation mit dem Tourismusverband St. Kanzian und Leiterin Brigitte Matschnig ein starkes Zeichen der Solidarität und Unterstützung für Familien, die einen schweren Verlust erlitten haben.

Bei der feierlichen Einweihung waren prominente Persönlichkeiten, wie Wandelstern-Obfrau Bernadette Hartl, Tommy Arnesch vom Verein Soldaten mit Herz, Bürgermeister Thomas Krainz, die beiden Vizebürgermeister Alois Lach und Oskar Preinig, Gemeindevorstand Mag. Daniela Kristof, Leiterin des Tourismusverbands Brigitte Matschnig sowie Volksschuldirektor Simon Sadjak, vor Ort.

4B Klasse von der Volksschule St. Kanzian ©Franz Wank

Die neuen „Johns Sternenbänke“, sind besondere Sitzbänke und wurden von den Schülerinnen und Schülern der 4b der Volksschule St. Kanzian mit Lehrerin Marold Jasmin bzw. der 3. Klasse der Volksschule St. Primus mit den Lehrerinnen Karin Harrich und Anja Marold künstlerisch kreativ gestaltet. Sie wurden nun an der Promenade am Klopeiner See und neben dem Radweg in St. Primus aufgestellt.

Statements vor Ort

Initiator John Patrick Platzer: „Ich bin stolz darauf zu sehen, wie diese Initiative Fahrt aufnimmt und immer mehr Menschen erreicht. Österreichweit sind es bereits 11 Stück und es werden mehr. Die Sternenbänke sind ein Zeichen des Trostes für jene, die durch schwere Zeiten gehen.“

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Landesobfrau von „Wandelstern“ Bernadette Hartl: „Es ist entscheidend, dass wir über Sternenkinder sprechen und ihre Familien unterstützen. Indem wir dieses Thema in die Mitte der Gesellschaft bringen, können wir dazu beitragen, dass Trauernde nicht allein gelassen werden und sie die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.“

©Franz Wank

Bürgermeister Thomas Krainz: „Die Niederschwelligkeit zu den Hilfsangeboten durch die Sternenbank ermöglicht es den Menschen, rasch Unterstützung zu finden und sie auch zu teilen. Diese Bänke sind ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Gemeinde zusammenhält und sich für das Wohl aller einsetzt.“

Gemeindevorstand Mag. Daniela Kristof: „Ich finde, das ist eine sehr schöne Idee, um das Thema zu enttabuisieren, da jeder in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden kennt, der dieses schwere Schicksal erleiden musste. Es soll den Sternenkind-Familien ein wenig Trost spenden und unsere Solidarität zum Ausdruck bringen. So wird den Sternenkindern nicht nur einen Platz in den Herzen der Angehörigen geschenkt, sondern den Angehörigen auch ein Ort zum Gedenken. Außerdem bedanke ich mich noch bei den Kindern und den Lehrerinnen, die die beiden Bänke so liebevoll gestaltet haben.“