Samstag und Sonntag beübten ÖRD-Einsatzorganisation für Rettungshunde und der Wasserdienst der Freiwilligen Feuerwehr Peratschitzen die Suche nach vermissten Personen. Ziel der gemeinsamen Übung war es, die bemerkenswerten Fähigkeiten der Rettungshunde bei der Suche nach vermissten Personen in und um Gewässer zu testen und zu verbessern.
Samstag: Präzise Ortung
Am Samstag startete die Übung mit dem Szenario, dass ein Einsatztaucher einen Weg entlang spazierte, sich vor dem Drau-Ufer seinen Taucheranzug anzog und in die Drau abtauchte. Jeder der Rettungshunde musste die Spur des Tauchers aufnehmen, den Weg bis zum Wasser verfolgen und den genauen Ort bestimmen, an dem die Person ins Wasser gegangen war. Diese Herausforderung meisterten alle eingesetzten Hunde mit Bravour. Sie konnten die Spur präzise verfolgen und den Punkt am Ufer identifizieren, an dem die Person ins Wasser getreten war.
Sonntag: Herausforderung mit Drau-Überquerung
Der Sonntag brachte eine zusätzliche Schwierigkeit für die Spürnasen mit sich: Ein Feurwehrtaucher ging ins Wasser, überquerte das Wasser mittels Boot und verließ die Drau auf der anderen Seite. Die Rettungshunde standen vor der Aufgabe, nicht nur den Einstiegspunkt ins Wasser zu finden, sondern auch die Spur auf der gegenüberliegenden Uferseite wieder aufzunehmen und die Person zu orten. Auch diese anspruchsvolle Aufgabe wurde von allen Hunden erfolgreich gemeistert.
Zweitägige Übung erfolgreich abgeschlossen
Die Übung war ein voller Erfolg und eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Die ÖRD-Einsatzorganisation für Rettungshunde und der Wasserdienst der Freiwilligen Feuerwehr Peratschitzen zeigten, wie effektiv und wichtig eine koordinierte Zusammenarbeit im Ernstfall sein kann.