Drei neue Standorte erweitern 2025 das kärnten.museum: das „Tor zur Demokratie“ im Klagenfurter Landhaus, das Pilgermuseum Globasnitz/Globasnica mit den Hemmaberg-Ausgrabungen und das Ingeborg Bachmann Haus in Klagenfurt.
Blick nach Globasnitz
Durch die neue kärnten.museum-Außenstelle Pilgermuseum Globasnitz/Globasnica wird für Bürgermeister Bernard Sadovnik ein Traum wahr. Hier sollen auch grenzüberschreitende Projekte mit Slowenien im Rahmen des Geoparks Karawanken entstehen. Der Museumsvorplatz in Globasnitz wird im Rahmen eines EU-Projekts gestaltet und der verstorbenen Archäologin Sabine Ladstätter gewidmet. Bürgermeister Sadovnik sieht das Pilgermuseum in seiner Gemeinde als Symbol für Zweisprachigkeit, Miteinander, Frieden, die Alpen-Adria-Region und Europa sowie als Gegenpol zu Nationalismen.
Zahlen und Fakten
2024 besuchten rund 115.000 Menschen Veranstaltungen des kärnten.museum, davon 30.000 unter 19 Jahren. Nachhaltigkeit und Inklusion stehen auch heuer im Fokus: Das Botanikzentrum erhält das Umweltzeichen als Grünes Museum, und Kooperationen mit Tourismus und Wirtschaft sollen den Standort stärken. Zudem haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren freien Eintritt, erklärt Caroline Steiner, kaufmännische Geschäftsführerin des kärnten.museum.