Mit dem heutigen Spatenstich in der Klagenfurter Straße in Völkermarkt ist der Startschuss für das neue gemeinnützige Wohnprojekt „Lilienblick“ gefallen. Auf einem rund 1.200 Quadratmeter großen Grundstück entstehen zwei moderne Wohngebäude mit insgesamt 20 Einheiten. Gefördert wird das Projekt vom Land Kärnten im Rahmen der Wohnbauoffensive. Der Wohnungsmix reicht von Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen und richtet sich gezielt an unterschiedliche Lebenssituationen.
Gemeinnütziger Wohnbau als gesellschaftliche Investition
„Wohnen ist weit mehr als ein Dach über dem Kopf – es bedeutet Sicherheit, Teilhabe und Lebensqualität“, betonte Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig bei der Präsentation des Projekts. Mit der Kärntner Wohnbauoffensive investiert das Land nicht nur in neue Wohnflächen, sondern auch in soziale Gerechtigkeit: 2024 sollen 500 neue Mietwohnungen und 224 Eigentumsobjekte entstehen, die aus Landes- und Bundesmitteln gefördert werden.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf leistbarem Eigentum, das langfristige Stabilität bieten soll. „Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten schafft der gemeinnützige Wohnbau dringend benötigte Entlastung“, so Schaunig weiter.
Völkermarkt: Wohnqualität im Herzen der Stadt
Auch Bürgermeister Markus Lakounigg sieht im Projekt „Lilienblick“ einen wichtigen Impuls für die Stadtentwicklung: „Hier entsteht nicht nur Wohnraum, sondern ein neues Stück Heimat. Die zentrale Lage, die Qualität der Wohnungen und die Anbindung an die bestehende Infrastruktur machen das Projekt zu einem echten Gewinn für unsere Stadt.“
Qualität, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung
Errichtet wird das Projekt von den beiden gemeinnützigen Bauvereinigungen Drau Wohnbau und Kärntner Siedlungswerk. Die Geschäftsführer Stefan Konecny und Christian Piber sehen darin ein gelungenes Beispiel für die enge Kooperation zwischen Land, Gemeinden und Bauträgern. Das Projekt steht für moderne Architektur, hochwertige Bauqualität und nachhaltige Standards.
„Wir bauen nicht nur Wohnungen, wir schaffen zukunftsfähige Lebensräume“, erklärte Konecny. Piber ergänzt: „Mit Projekten wie dem ‚Lilienblick‘ setzen wir unsere Strategie eines sozial ausgewogenen und ökologisch verantwortungsvollen Wachstums fort.“