Land Kärnten investiert in Zukunft
Ruden: Neue Grundwasserquelle soll Kärntens Trinkwasserversorgung langfristig sichern
In der Gemeinde Ruden wurde ein neuer Standort für die Trinkwasserversorgung gesichert. Erste Untersuchungen bestätigen große Grundwasservorkommen, die künftig über einen Tiefbrunnen nutzbar gemacht werden sollen. Damit reagiert das Land Kärnten auf klimatische Herausforderungen und setzt auf nachhaltige Vorsorge.
Wasser ist ein Lebenselixier. Um die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser auch in Zukunft zu sichern, investiert das Land Kärnten nun gezielt in neue Ressourcen. Jüngster Schritt: der Ankauf eines Grundstücks in der Gemeinde Ruden durch die Stiftung „Wasser für Kärnten“.
Großes Potenzial im Untergrund
Bereits vor dem Ankauf wurde das Areal in Ruden auf mögliche Grundwasservorkommen untersucht – mit positivem Ergebnis. Erste Analysen deuten auf erhebliche nutzbare Mengen hin, die künftig über einen Tiefbrunnen gefördert werden könnten. Damit wird ein weiterer Grundstein gelegt, um die Versorgung der Bevölkerung langfristig abzusichern.
„Wasser ist unser wertvollstes Gut – das weiße Gold des 3. Jahrtausends“, sagt Landesrat Daniel Fellner, Wasserwirtschaftsreferent des Landes Kärnten. Angesichts zunehmender Trockenphasen und wachsender Anforderungen an Wasserqualität und -verfügbarkeit sei es unerlässlich, rechtzeitig zu investieren. Der neue Standort soll dabei helfen, mögliche Engpässe in Zukunft zu vermeiden.
Stiftung „Wasser für Kärnten“ mit zentraler Rolle
Die 2007 gegründete Stiftung „Wasser für Kärnten“ ist maßgeblich an der strategischen Planung beteiligt. Ihr Ziel ist die nachhaltige, sozial verträgliche und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung im ganzen Land. Sie verfügt bereits über Wasserrechte an mehreren wichtigen Brunnenstandorte.
Ein Zeichen für Verantwortung und Weitsicht
Mit dem Projekt in Ruden will das Land Kärnten nicht nur einen weiteren Schritt in Richtung Versorgungssicherheit setzen, sondern auch ein Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. „Wir dürfen die Trinkwasserversorgung nicht als selbstverständlich hinnehmen“, betont Fellner. „Es braucht Weitblick und konsequentes Handeln – heute, für die Generationen von morgen.“
Online: 30.07.2025 - 10:09
