Nach den schweren Hochwasserschäden des Jahres 2023 wird die Müllnerner Brücke zwischen den Gemeinden Sittersdorf und Gallizien nun neu errichtet. Die frühere Verbindung, die für die beiden Gemeinden von großer Bedeutung war, musste nach zwei Überflutungen vollständig abgetragen werden. Nun beginnt der Wiederaufbau.
„Die Brücke ist ein zentrales Bindeglied im ländlichen Wegenetz der Region. Dank der Investitionen können wir rasch mit der Umsetzung beginnen“, betont LHStv. und Agrarreferent Martin Gruber. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf rund 830.000 Euro. Davon stammen rund 300.000 Euro aus dem Agrarreferat des Landes Kärnten. Weitere Mittel kommen aus dem Katastrophenfonds des Bundes (415.000 Euro) sowie von den Gemeinden Sittersdorf und Gallizien, die sich gemeinsam mit rund 115.000 Euro beteiligen.
Technisch wird die neue Brücke ohne Mittelpfeiler an gleicher Stelle errichtet. Dadurch verbessert sich nicht nur die Hochwassersicherheit, sondern auch der Wasserabfluss, wodurch das Risiko künftiger Verklausungen erheblich gesenkt wird. „Wir investieren hier in eine moderne Infrastruktur, die die Mobilität der Bevölkerung nachhaltig stärkt – gerade im ländlichen Raum“, so Gruber. Die Fertigstellung der neuen Müllnerner Brücke ist bis Jahresende vorgesehen.
Spatenstichfeier
Der Spatenstich für das Bauprojekt erfolgte in dieser Woche. Vor Ort waren unter anderem Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Gallizien, Hannes Mak, sowie sein Amtskollege aus Sittersdorf, Bürgermeister Gerhard Koller. Auch weitere Vertreter beider Gemeinden, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Hermann Srienz, Martin Steiner, Geschäftsführer der Steiner Bau GesmbH, sowie Franz Maidic von der CCE Ziviltechniker GmbH, waren anwesend.
In einem Statement auf Social Media bedankte sich Mak beim Land Kärnten, dem Bund sowie den betroffenen Anrainern: „Ohne die Unterstützung von Land und Bund wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen. Mein Dank gilt auch den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld während der langen Planungsphase.“