Angesichts der aktuellen Diskussion rund um die Zukunft der zweisprachigen Gerichtsstandorte in Kärnten spricht sich die Kärntner Volkspartei klar gegen eine Schließung der Bezirksgerichte in Bleiburg, Bad Eisenkappel und Ferlach aus.
„Für uns ist klar: Eine Schließung dieser Standorte ist keine Option. Im Gegenteil, wir wollen die Bedeutung der regionalen Gerichte bewusst stärken. Ein neuer Vorschlag wäre es daher, zweisprachige Verfahren in Kärnten gezielt vor Ort an diesen drei Bezirksgerichten zu führen, anstatt sie in ohnehin stark belastete Standorte wie Klagenfurt oder Villach zu zentralisieren“, betont ÖVP-Volksgruppensprecher und Bezirksparteiobmann von Völkermarkt, LAbg. Bgm. Hannes Mak.
Dadurch werde nicht nur die wohnortnahe Rechtsversorgung auch im Sinne des Staatsvertrages gesichert, sondern auch ein klares Signal gesetzt, dass Kärntens Regionen keine Randgebiete, sondern Räume lebendiger Entwicklung seien. „Gerade in Zeiten großer Veränderungen gilt: Wer den ländlichen Raum schwächt, schwächt das ganze Land. Wir brauchen Lösungen, die regionale Strukturen erhalten, Menschen entlasten und Kärnten als Ganzes voranbringen“, so Mak abschließend.