In unterschiedlichen realitätsnahen Szenarien stellten die Jugendlichen am 30. August in Wolfsberg ihr Erste-Hilfe-Wissen, ihr Reaktionsvermögen und ihren Teamgeist unter Beweis. Ob Knochenbruch, Bewusstlosigkeit oder starker Blutverlust – die jungen Helfer zeigten, wie professionell man bereits in jungen Jahren Erste Hilfe leisten kann.
Die Aufregung unter den Teilnehmenden war zwar groß, die Freude über die großartigen Leistungen noch größer. Beim Bewerb wurde im Silber- und Bronze-Teambewerb angetreten. Die Erstplatzierten des Bewerbstages waren:
Silber-Bewerb: 1. Platz Wolfsberg 2 – „Rawr“, 2. Platz Völkermarkt 2 „Oma Kriegl und ihre wilden Hühner“ und 3. Platz Villach „Boom-Hops“.
Bronze-Bewerb: 1. Platz Wolfsberg 1 – „Safety 1st“, 2. Platz Klagenfurt 1 – „Fast & First Aid“ und 3. Platz Feldkirchen 1 – „die Heartbeat-Crew“.
Im Gold-Bewerb, wo die Jugendlichen in einer Einzelleistung gewertet werden, haben 18 von 22 Teilnehmer das Gold-Abzeichen erhalten.
Begeisterung und Stolz
Die Freude über die Leistungen war groß. „Die Kinder und Jugendlichen haben heute gezeigt, wie wichtig es ist, im Notfall helfen zu können – und wie viel sie schon können“, betonte Landesjugendreferent Hannes Wandaller. Auch Rotkreuz-Präsident Dr. Martin Pirz zeigte sich beeindruckt: „Unsere Jugend ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Das gibt unserer Gesellschaft Zuversicht.“
Gemeinsam für mehr Menschlichkeit
Rund 100 freiwillige Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Unterstützt wurde das Rote Kreuz dabei von der Stadtgemeinde Wolfsberg, den Stadtwerken sowie lokalen Partnern. 2026 wird der Landesjugendbewerb in Hermagor ausgetragen.